Novartis hat GanLum vorgestellt. Das Präparat enthält das neuartige Molekül ganaplacide. Forscherinnen und Forscher sagen, das Molekül wirkt anders als bestehende Malariamedikamente, deshalb hat der Parasit dafür noch keine Abwehr.
In einer Medienmitteilung am Mittwoch (12 November) berichtete Novartis über eine späte Studie mit über 1,600 malaria patients across 12 countries in sub-Saharan Africa. GanLum wurde als Sachet mit Granulat once a day for three days verabreicht und heilte 97.4 Prozent der Teilnehmenden, verglichen mit 94 Prozent bei einer bestehenden Behandlung.
Die WHO beobachtete resistente Malaria zuerst 2008 in Kambodscha und kürzlich in Ländern wie Rwanda, Uganda und Tanzania. Die Entwickler nennen Zulassungen in etwa 16 months und Markteinführung 2027 als mögliche Zeitpläne.
Schwierige Wörter
- Medikament — Ein Mittel zur Behandlung von Krankheiten.Malaria-Medikament
- sehr wirksam — Etwas, das gut funktioniert oder hilft.
- Parasiten — Lebewesen, die von anderen leben und Schaden anrichten.
- heilen — Eine Krankheit verschwinden lassen.
- Verbreitung — Die Ausbreitung oder Verteilung einer Sache.
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Warum ist es wichtig, neue Medikamente zu entwickeln?
- Wie können wir die Verbreitung von Malaria weiter reduzieren?
Verwandte Artikel
Tragbare Antikörper‑Sensoren messen in 10 Minuten
Forscher der University of Pittsburgh entwickelten tragbare Biosensoren, die in 10 Minuten Antikörper ohne Blutentnahme erkennen. Die Sensoren messen Antikörper in der Interstitialflüssigkeit und sind in Analytical Chemistry beschrieben.
Risk Know-How: Plattform für Gemeinschaften in Gefahren
Der neue Online‑Dienst Risk Know‑How wurde am 16. Februar auf dem AAAS‑Kongress vorgestellt. Die Plattform unterstützt Gruppen bei Krankheitsausbrüchen, extremem Wetter und Risiken durch künstliche Intelligenz, wenn sie ihre Erfahrungen teilen.
Bessere Überwachung für Mensch, Tier und Umwelt in Afrika
Experten fordern integrierte Überwachungssysteme, die menschliche Gesundheit, Nutztierhaltung und Umwelt verbinden. Eine Studie unter Leitung von CABI zeigte: Das Hauptproblem ist der schlechte Informationsfluss zwischen Sektoren, nicht der Mangel an Daten.
Studie: Ratten mit hohem Stress nehmen mehr Cannabis
Eine Untersuchung zeigt, dass Ratten mit höheren natürlichen Stresswerten häufiger Cannabisdampf selbst verabreichten. Kurzfristiger Stress hing nicht mit dem Suchverhalten zusammen, und mehrere Verhaltensmaße waren ebenfalls verbunden.