Eine von Global Health Strategies in Zusammenarbeit mit der Direktion für Nachhaltige Umwelt und Blaue Wirtschaft der Kommission der Afrikanischen Union veröffentlichte Studie warnt, dass Klimaanpassung in Afrika lokal geführt und ins Zentrum der Planung rücken muss. Die Analyse stellt fest, dass Anpassungsbemühungen fragmentiert sind, ungleich finanziert werden und oft von externen Prioritäten geprägt sind.
Emmanuel Siakilo, leitender Berater für Klimaanpassung und Resilienz bei der AU‑Kommission, kritisierte «Copy‑paste»-Interventionen und Maßnahmen, in die viel Geld fließt, die aber nicht passen. Er fordert, Anpassung in nationale Planung und öffentliche Haushalte zu integrieren, damit sie Teil der Wirtschaftsplanung und sektoralen Politiken wird.
Die Studie, veröffentlicht am 25. Februar, nennt vier entscheidende lokal geführte Maßnahmen. Dazu gehören klimasmarte Landwirtschaft und agroökologische Praktiken, integriert mit traditionellem Wissen, sowie Frühwarnsysteme, die meteorologische Daten mit lokaler Einsatzplanung verbinden. Öffentliche Mittel allein genügen nicht; außerdem wurden in einigen Ländern Mittel aus Gesundheit und Bildung umgeleitet, was Probleme für Gemeinden schafft.
Schwierige Wörter
- klimaanpassung — Maßnahmen gegen Folgen des Klimawandels
- lokal — in einer bestimmten Region oder Gemeinde
- resilienz — Fähigkeit, sich von Problemen zu erholen
- fragmentiert — in vielen getrennten Teilen, nicht verbunden
- integrieren — in ein System oder einen Plan aufnehmen
- frühwarnsystem — Systeme, die früh vor Gefahren warnenFrühwarnsysteme
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Diskussionsfragen
- Wie könnte traditionelles Wissen die klimasmarte Landwirtschaft vor Ort verbessern?
- Welche Vorteile hat es, wenn Anpassung in nationale Planung und Haushalte integriert wird?
- Welche Probleme entstehen, wenn Mittel aus Gesundheit und Bildung umgeleitet werden?
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