In einer randomisierten, verblindeten Studie prüften Forschende, ob niederfrequente transkranielle Magnetstimulation (TMS) die Amygdala-Reaktivität bei PTBS verringert. Die Behandlung wurde für jede Person mit MRT-Scans individualisiert, um präzise Stimulationsorte zu bestimmen.
50 Erwachsene begannen die Studie, 47 beendeten sie; viele wurden über das Grady Trauma Project rekrutiert. Die Teilnehmenden erhielten entweder aktive TMS oder eine Placebo-Behandlung. Vor und nach den zwei Wochen maßen MRT-Scans die Amygdala-Antworten auf Bedrohung.
Im Vergleich zur Placebo-Gruppe reduzierte die aktive TMS die Reaktion der rechten Amygdala auf Bedrohung. Personen mit aktiver TMS zeigten eine deutliche Besserung der PTBS-Symptome, die nach zwei Wochen begann und mindestens sechs Monate anhielt. Die Studie erschien in The American Journal of Psychiatry.
Schwierige Wörter
- magnetstimulation — Anwendung von Magnetfeldern am Kopf zur Behandlungtranskranielle Magnetstimulation
- amygdala — Teil des Gehirns, wichtig für AngstAmygdala-Reaktivität, Amygdala-Antworten, rechten Amygdala
- verblindet — Versuchsaufbau, bei dem Teilnehmende nichts wissenverblindeten
- individualisieren — Behandlung für jede Person gezielt anpassenindividualisiert
- rekrutieren — Personen für eine Studie auswählen oder gewinnenrekrutiert
- symptom — Ein sichtbares Zeichen einer KrankheitPTBS-Symptome
- verringern — etwas kleiner oder weniger stark machenverringert
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Diskussionsfragen
- Was denken Sie über die Idee, die Stimulationsorte mit MRT für jede Person zu individualisieren? Begründen Sie kurz.
- Würden Sie an einer Studie teilnehmen, in der Sie eventuell ein Placebo bekommen? Warum oder warum nicht?
- Welche Folgen könnte eine langfristige Besserung der PTBS-Symptome für betroffene Personen haben?
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