Forscher untersuchten Mikrofossilien und die Gesteine, in denen sie stecken. Die Proben stammen aus alten Becken in Australien und sind etwa 1.75 bis 1.4 Milliarden Jahre alt. Die Region war damals ein flaches Binnenmeer mit Lagunen, Gezeitenbereichen und ruhigen Küstengewässern.
Die Forschenden verglichen verschiedene Sedimenttypen und Mineralgehalte, um die alten Umgebungen zu bestimmen. Die Fossilien kamen fast nur in Gesteinen vor, die an einem belüfteten Meeresboden entstanden sind. Daraus folgern die Forschenden, dass diese Eukaryoten Sauerstoff brauchten und am oder im Meeresboden lebten.
Schwierige Wörter
- mikrofossil — Sehr kleine Überreste von alten Lebewesen.Mikrofossilien
- probe — Ein Stück Material für wissenschaftliche Untersuchung.Proben
- sedimenttyp — Art von Ablagerung auf dem Meeresboden.Sedimenttypen
- belüftet — Mit Luft oder Sauerstoff versorgt, nicht sauerstoffarm.belüfteten
- eukaryot — Zelle mit Zellkern, oft vielzellig.Eukaryoten
- meeresboden — Boden am oder unter dem Meerwasser.
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Wie würdest du die Region damals in einem Satz beschreiben?
- Welche Dinge haben die Forschenden verglichen, um die Umgebung zu bestimmen?
- Warum ist wichtig zu wissen, ob die Eukaryoten Sauerstoff brauchten?
Verwandte Artikel
Wärmere Temperaturen machen invasive braune Anolis-Echsen aggressiver
Eine Studie zeigt: Bei steigender Temperatur werden invasive braune Anolis‑Echsen aggressiver als einheimische grüne Anolis‑Echsen. In kontrollierten Gehegen stieg Aggression bei beiden Arten, aber stärker bei den braunen, was Konkurrenz zugunsten der Invasoren verschieben könnte.
Warum KI voreingenommen ist
Forscher der University of Texas at Austin untersuchten problematische Algorithmen und fanden drei Hauptursachen für KI-Bias: fehlende klare Entscheidungsgrundlagen, vereinfachte Modelle der Realität und fehlende Vielfalt bei den Entwicklern. Mehr als bessere Genauigkeit ist nötig.
Neue Neuronen tunneln durch erwachsenes Vogelgehirn
Eine Studie der Boston University zeigt, dass bei Zebrafinken neue Neuronen oft direkt durch reifes Hirngewebe tunneln. Die Beobachtungen, veröffentlicht in Current Biology, könnten für das Verständnis von Neurogenese und künftige Therapien relevant sein.