Forscher untersuchten Mikrofossilien und die Gesteine, in denen sie stecken. Die Proben stammen aus alten Becken in Australien und sind etwa 1.75 bis 1.4 Milliarden Jahre alt. Die Region war damals ein flaches Binnenmeer mit Lagunen, Gezeitenbereichen und ruhigen Küstengewässern.
Die Forschenden verglichen verschiedene Sedimenttypen und Mineralgehalte, um die alten Umgebungen zu bestimmen. Die Fossilien kamen fast nur in Gesteinen vor, die an einem belüfteten Meeresboden entstanden sind. Daraus folgern die Forschenden, dass diese Eukaryoten Sauerstoff brauchten und am oder im Meeresboden lebten.
Schwierige Wörter
- mikrofossil — Sehr kleine Überreste von alten Lebewesen.Mikrofossilien
- probe — Ein Stück Material für wissenschaftliche Untersuchung.Proben
- sedimenttyp — Art von Ablagerung auf dem Meeresboden.Sedimenttypen
- belüftet — Mit Luft oder Sauerstoff versorgt, nicht sauerstoffarm.belüfteten
- eukaryot — Zelle mit Zellkern, oft vielzellig.Eukaryoten
- meeresboden — Boden am oder unter dem Meerwasser.
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Wie würdest du die Region damals in einem Satz beschreiben?
- Welche Dinge haben die Forschenden verglichen, um die Umgebung zu bestimmen?
- Warum ist wichtig zu wissen, ob die Eukaryoten Sauerstoff brauchten?
Verwandte Artikel
Fermentierter Seetang macht Frischkäse und Aufstrich milder
Eine Studie in Future Foods untersuchte Alaria esculenta in Frischkäse und Baobab-Aufstrich. Fermentation machte den Seetang milder, verbesserte Geruch und Textur und der fermentierte Frischkäse wurde von Testpersonen am besten bewertet.
Jungmantarochen schaffen mobile Lebensräume vor Südflorida
Junge karibische Mantarochen tragen Gruppen anderer Fische und bilden so kleine, mobile Lebensräume vor der Küste. Forschende untersuchten Videoaufnahmen und warnen, dass Bootsverkehr und Freizeitfischerei diese Tiere gefährden können.
Holzratten sind gegen Klapperschlangen‑Gift resistent
Neue Forschung zeigt, dass Holzratten durch eine Genveränderung gegen Klapperschlangen‑Gift geschützt sind. Forscher fanden viele Kopien des Gens SERPINA3, deren Proteine Teile des Gifts binden und dessen Wirkung blockieren können.