Wissenschaftler aus den USA untersuchten Menschen mit Symptomen von Angst oder Depression. Insgesamt nahmen Menschen mit unterschiedlichen Problemen an der Studie teil.
Die Forschenden maßen die Gehirnaktivität direkt nach einem Fehler und wiederholten die Messung ein Jahr später. So konnten sie sehen, wie sich die Reaktion auf Fehler über die Zeit änderte.
Ein Muster namens „Blunting“ beschreibt eine Abschwächung der emotionalen Reaktion auf Fehler. Teilnehmende mit starker zuerst emotionaler Reaktion und späterer Abschwächung zeigten mehr Vermeidung.
Schwierige Wörter
- wissenschaftler — Personen, die wissenschaftlich arbeiten und forschen
- untersuchen — etwas genau prüfen oder testenuntersuchten
- gehirnaktivität — elektrische und chemische Signale im Gehirn
- messung — Handlung, um eine Sache mit einem Gerät zu bestimmen
- abschwächung — Prozess, bei dem etwas weniger stark wird
- vermeidung — Handlung, bei der man eine Situation nicht macht
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Wie reagierst du normalerweise nach einem Fehler? Beschreibe kurz.
- Kennst du Situationen, in denen Menschen Vermeidung zeigen? Erzähle ein Beispiel.
Verwandte Artikel
Starke Überschwemmungen treffen Mandi in Himachal Pradesh
Starke Regenfälle und unkontrollierte Bautätigkeit haben in Himachal Pradesh zu Überschwemmungen, Erdrutschen und vielen Toten geführt. Besonders der Distrikt Mandi wurde im Juni hart getroffen; Überlebende kämpfen mit Verlusten und psychischen Problemen.
Psychische Erkrankungen erhöhen Risiko für körperliche Verletzungen
Neue Forschung zeigt: Menschen mit psychischen Erkrankungen haben ein deutlich höheres Risiko für selbstverletzende, durch Gewalt verursachte und unabsichtliche Verletzungen. Die Studie basiert auf großen Bevölkerungsdaten und fordert mehr Prävention in der Versorgung.
Weniger mGlu5-Rezeptoren im Gehirn von Erwachsenen mit Autismus
Eine Studie fand bei erwachsenen Menschen mit Autismus eine geringere Verfügbarkeit des metabotropen Glutamatrezeptors 5 (mGlu5) im Gehirn. Die Befunde stützen eine Theorie zum Erregungs-Hemmungs-Ungleichgewicht und haben mögliche klinische Folgen, aber auch Grenzen.
Zelltransplantation verbessert Herzfunktion nach Rückenmarksverletzung
Forscher transplantierten unreife Nervenzellen in ein Rattenmodell mit Rückenmarksverletzung. Die Tiere zeigten stabileren Ruheblutdruck und niedrigere Herzfrequenz, doch hormonelle Ausgleichsreaktionen blieben bestehen. Weitere Arbeit soll dauerhafte Vorteile sichern.
Warum Robben ihre Stimme steuern können
Neurowissenschaftler verglichen Gehirne von Robben und Kojoten und fanden einen direkten Nervenweg bei Robben, der bewusste Stimmkontrolle ermöglichen kann. Die Studie wurde in Science veröffentlicht und von Emory und New College of Florida geleitet.