Eine große Studie verglich Daten aus Norwegen und Neuseeland und verfolgte Menschen über lange Zeiträume. Die Forschenden untersuchten fast 5 Millionen Personen und nutzten Daten aus der Primärversorgung und Krankenhäusern sowie Versicherungsansprüchen.
Die Ergebnisse zeigten, dass Personen mit psychischen Erkrankungen öfter selbstverletzende und gewaltbedingte Verletzungen hatten. Sie hatten auch ein höheres Risiko für unabsichtliche Verletzungen wie Stürze und Verkehrsunfälle. Die Studie betont, dass Verletzungsprävention in die Versorgung integriert werden muss.
Schwierige Wörter
- studie — große Untersuchung mit Daten über Menschen
- primärversorgung — erste medizinische Hilfe durch Fachpersonen
- versicherungsanspruch — Recht auf Geld von einer VersicherungVersicherungsansprüchen
- psychische erkrankung — Krankheit der Gefühle oder Gedankenpsychischen Erkrankungen
- selbstverletzend — wenn jemand sich absichtlich körperlich verletztselbstverletzende
- verletzungsprävention — Maßnahmen, um Verletzungen zu verhindern
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Diskussionsfragen
- Warum ist es wichtig, Verletzungsprävention für Menschen mit psychischen Erkrankungen zu planen?
- Welche Maßnahmen würden Sie vorschlagen, um Stürze oder Verkehrsunfälle zu verhindern?
- Wie könnte die Integration von Prävention in die Versorgung Menschen helfen?
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