In den USA ist die psychische Gesundheit von jungen Menschen ein wichtiges Thema. Zwischen 2007 und 2021 ist die Zahl der Suizide bei jungen Personen stark gestiegen. Im Jahr 2021 war Suizid die zweithäufigste Todesursache für Menschen von 10 bis 24 Jahren.
Eine neue wissenschaftliche Studie hat Daten von Studierenden untersucht. Das Forschungsteam zeigt, dass viele Stunden am Bildschirm schlecht für die Gesundheit sind. Auch negative Erfahrungen und Belästigungen im Internet bringen große Probleme für junge Erwachsene.
Lange Bildschirmzeiten und Online-Belästigung erhöhen das Risiko für Traurigkeit und Suizidgedanken. Die Ergebnisse helfen Experten, die Wirkungen von digitalen Medien besser zu verstehen. So können Hochschulen die Studierenden in Zukunft besser unterstützen.
Schwierige Wörter
- steigen — mehr werden oder nach oben gehengestiegen
- untersuchen — etwas genau ansehen und Informationen sammelnuntersucht
- erhöhen — etwas größer oder mehr machen
- unterstützen — einer Person bei etwas helfen
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Wie viele Stunden verbringen Sie täglich vor einem Bildschirm?
- Wie können Hochschulen jungen Menschen im Internet besser helfen?
Verwandte Artikel
KI und Bürgerfotos finden Malariamücke auf Madagaskar
Forscher nutzten Künstliche Intelligenz und von Bürgern eingesandte Smartphone‑Fotos, um wahrscheinlich das erste nachgewiesene Vorkommen von Anopheles stephensi auf Madagaskar zu identifizieren. Die WHO warnt vor einem erhöhten Risiko für die Malariakontrolle in Afrika.
Gehirn zeigt, wie Menschen ihr Verhalten anpassen
Eine Studie der Universität Zürich untersucht, wie Gehirnaktivität Menschen dabei hilft, das Verhalten an anderen zu erkennen und darauf zu reagieren. Die Ergebnisse nennen die Forschenden einen neuronalen Fingerabdruck und könnten das Verständnis sozialer Störungen verbessern.
Wie KI die Gesundheitsversorgung in Subsahara-Afrika verändert
KI hilft bereits in Teilen Subsahara-Afrikas bei Diagnosen und Logistik. Pilotprojekte in Kenia, Ghana und Ruanda zeigen weniger falsche Antibiotikaverschreibungen, schnellere Tests und sinkende Komplikationen, aber auch Risiken und Bedarf an Regeln.