Bei Kindern verschwinden häufig Milch- und Ei-Allergien. Viele Kinder vertragen zunächst gebackene Formen, zum Beispiel Kuchen oder Pfannkuchen, und können später weniger stark verarbeitete Lebensmittel wieder essen.
Andere Auslöser wie Erdnüsse, Baumnüsse, Sesam und Schalentiere bleiben häufig länger bestehen. Wichtige Faktoren sind IgE-Werte, die Stärke der Reaktionen und die genetische Veranlagung.
Viele Kliniken bieten eine orale Immuntherapie (OIT) an. Dabei bekommen Kinder kontrolliert sehr kleine Mengen des Lebensmittels. Zur Vorbeugung hilft eine frühe Einführung von Erdnuss zwischen vier und sechs Monaten und gute Hautpflege bei Ekzemen.
Schwierige Wörter
- vertragen — ohne körperliche Beschwerden essen oder trinken
- verarbeitete Lebensmittel — Nahrungsmittel, die industriell verändert oder gekocht sind
- Auslöser — etwas, das eine Reaktion oder Allergie verursacht
- genetische Veranlagung — Erbfaktoren, die das Risiko für Krankheiten erhöhen
- orale Immuntherapie — Behandlung mit kleinen Mengen eines Allergens zum Gewöhnen
- Ekzem — Hautprobleme mit Rötung und JuckreizEkzemen
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Hatte jemand in deiner Familie als Kind eine Allergie? Was ist damals passiert?
- Warum können gebackene Formen wie Kuchen oder Pfannkuchen oft besser vertragen werden?
- Würdest du einem Baby Erdnuss zwischen vier und sechs Monaten geben? Warum oder warum nicht?
Verwandte Artikel
Elite-Controller kontrollieren HIV ohne Medikamente
Eine kleine Gruppe von Menschen mit HIV hält das Virus ohne Medikamente nicht nachweisbar. Forschende untersuchen vor allem genetische Merkmale in Afrika, weil die Erkenntnisse neue Behandlungen oder Impfstoffe ermöglichen könnten.
Savar wegen starker Luftverschmutzung als "degraded airshed" eingestuft
Das Department of Environment erklärte Savar Upazila zum "degraded airshed", weil die Luftbelastung fast dreimal über dem nationalen Grenzwert liegt. Hauptquellen sind Ziegeleien, Fabriken, Verkehr und Bau; neue Beschränkungen gelten ab September 2025.
UN-Bericht: Werbung für Babymilch schadet Kindern
Ein UN-verbundener Bericht warnt, dass aggressive Werbung für pulverförmige Babymilch die Gesundheit von Kindern in ärmeren Ländern gefährdet. WHO und UNICEF schätzen, dass Stillen viele Todesfälle von Kindern und Müttern verhindern könnte.