#Schlaf6
Müdigkeit kann Aussagen und Geständnisse unzuverlässig machen
Forschung der Iowa State University zeigt: Schlafmangel verändert Erinnerung, Urteilsvermögen und Verhalten. Müdigkeit kann Aussagen verzerren und das Risiko falscher Geständnisse erhöhen. Die Autoren empfehlen Dokumentation, Videoaufnahmen und neue Verfahrensregeln.
Foto von David Klein, Unsplash
Guter Schlaf schützt Kinder in einkommensschwachen Familien
Eine Studie zeigt, dass besserer Schlaf Kinder vor suizidalen Gedanken schützen kann, besonders in Familien mit geringem Einkommen. Forschende verbinden Armut, Schlafprobleme und Gehirnvernetzung als möglichen Schutzfaktor.
Unbehandelte Schlafapnoe beschleunigt Herzalterung
Laborversuche mit einem Mausmodell zeigen, dass unbehandelte obstruktive Schlafapnoe durch wiederkehrende Sauerstoffabfälle das Herz-Kreislauf-System altern lässt und die Sterblichkeit erhöht. Frühe Diagnose und Behandlung werden als wichtig bezeichnet.
Dopamin stärkt motorisches Lernen im Schlaf
Eine Studie zeigt, dass bestimmte Dopaminneuronen kurz nach dem Erlernen neuer Bewegungen im Non‑REM‑Schlaf aktiv werden. Die synchronisierte Aktivität mit Schlafspindeln stärkt motorische Erinnerungen und verbessert die Leistung nach dem Schlaf.
Finanzieller Stress und schlechter Schlaf
Eine Studie mit Angehörigen der Army und der Air National Guard zeigt: Sorgen um Geld und Arbeitsplatz führen zu stressbedingten Verhaltensweisen vor dem Zubettgehen und zu schlechterer Schlafqualität. Arbeitgeber und Abendrituale können helfen.
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