Eine Forschungsgruppe um Professor Eliza Kempton kombinierte Beobachtungen und Computermodelle. Früher dachten viele Forscher, Mini-Neptune hätten Ozeane aus geschmolzenem Gestein wegen hoher Temperaturen und leichter Atmosphären.
Daten vom James Webb Space Telescope an dem Planeten GJ 1214 b zeigen, dass die Atmosphäre größere, schwerere Moleküle enthalten könnte. Eine schwerere Atmosphäre drückt mehr Gewicht auf den Boden als die dünne Erdatmosphäre.
Die Forschenden simulierten verschiedene Planeten und stellten fest, dass hoher Druck geschmolzenes Gestein wieder verfestigen kann. Sie schreiben, viele Planeten könnten feste Oberflächen haben, statt echte Lava-Welten zu sein.
Schwierige Wörter
- Forschungsgruppe — Gruppe von Wissenschaftlern, die gemeinsam Neues untersuchen
- Computermodelle — Ein Programm, das reale Situationen nachahmt
- Atmosphäre — Luftschicht oder Gasschicht um einen PlanetenAtmosphären
- Moleküle — Kleiner Baustein aus mehreren Atomen
- Druck — Kraft, die auf eine Fläche wirkt
- verfestigen — Wenn flüssiges Material durch Abkühlung hart wird
- simulierten — Mit Modellen etwas testen oder nachahmen
- Planeten — Großer Himmelskörper, der um einen Stern kreist
- Gestein — Hartes Material aus Mineralen im Inneren
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Glaubst du, dass viele Planeten feste Oberflächen haben? Warum?
- Was könnte auf einer Planetenoberfläche passieren, wenn der Druck sehr hoch ist?
Verwandte Artikel
Alternatives Spleißen hilft, unterschiedliche Lebensdauern zu erklären
Eine Studie in Nature Communications vergleicht alternatives Spleißen in 26 Säugetierarten (2.2–37 Jahre) in sechs Geweben. Das Gehirn zeigt besonders viele lebensdauer‑verknüpfte Spleißereignisse, die von RNA‑bindenden Proteinen gesteuert werden.
Ana María Cetto fordert offene Wissenschaft
Die mexikanische Physikerin Ana María Cetto wurde zur Präsidentin des UNESCO-Lenkungsausschusses für Offene Wissenschaft ernannt. Sie warnt vor der Privatisierung von Forschung und fördert regionale Plattformen wie Latindex, um Wissen öffentlich zugänglich zu halten.
Sauerteig zeigt, wie Mikroben zusammenleben
Forscher der Tufts University nutzten Sauerteig-Starter, um zu prüfen, ob paarweise Wechselwirkungen vorhersagen, welche Mikroben koexistieren. Das Modell funktionierte gut und wurde durch die Berücksichtigung des Starter-Lebenszyklus verbessert.
Kurze VR‑Nahtoderfahrung verringert Todesangst
Eine kleine Pilotstudie fand, dass eine einzelne kurze Sitzung in virtueller Realität, die eine Nahtoderfahrung simuliert, die Todesangst und den Stress von College‑Studierenden deutlich reduzierte. Einige Teilnehmende berichteten positive Veränderungen, wenige hatten mehr Angst.