Der kenianische Wissenschaftsjournalist Ochieng’ Ogodo starb in den frühen Morgenstunden des Donnerstag, 17. April. Er war früher Leiter des englischsprachigen Afrika-Desks von SciDev.Net und arbeitete auch als Africa Editor bei Mongabay.
Seine journalistische Laufbahn begann 1996 bei The East African Standard. Später schrieb er als freier Journalist für SciDev.Net, The Guardian, BMJ und University World News. 2008 erhielt er einen Preis für Umweltberichterstattung bei den Reuters/IUCN Media Awards. Kollegen und Freunde betonen, dass er viele junge Journalistinnen und Journalisten gefördert hat und dass sein Tod ein großer Verlust für den Wissenschaftsjournalismus ist.
Schwierige Wörter
- wissenschaftsjournalist — Journalist, der über Forschung und Wissenschaft schreibt
- leiter — Person, die eine Abteilung oder Gruppe führt
- umweltberichterstattung — Berichte über Natur und Umwelt und ihre Probleme
- fördern — jemanden unterstützen, damit er Erfolg hatgefördert
- kollege — Person, mit der man zusammenarbeitet im BerufKollegen
- preis — Auszeichnung für gute Arbeit oder Leistung
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Warum ist es wichtig, junge Journalistinnen und Journalisten zu fördern?
- Haben Sie schon einmal einen Artikel über die Umwelt gelesen? Worum ging es kurz?
- Sind Auszeichnungen für Journalisten Ihrer Meinung nach wichtig? Warum oder warum nicht?
Verwandte Artikel
Warum KI voreingenommen ist
Forscher der University of Texas at Austin untersuchten problematische Algorithmen und fanden drei Hauptursachen für KI-Bias: fehlende klare Entscheidungsgrundlagen, vereinfachte Modelle der Realität und fehlende Vielfalt bei den Entwicklern. Mehr als bessere Genauigkeit ist nötig.
Neues orales Medikament gegen Schlafkrankheit
Europäische Regulierer haben das orale Medikament Acoziborole zugelassen. Die Einmaldosis erleichtert Diagnose und Behandlung in einem Termin; Sanofi stellt Dosen her und will sie der Weltgesundheitsorganisation spenden. Nationale Zulassungen bleiben nötig.
Neue Neuronen tunneln durch erwachsenes Vogelgehirn
Eine Studie der Boston University zeigt, dass bei Zebrafinken neue Neuronen oft direkt durch reifes Hirngewebe tunneln. Die Beobachtungen, veröffentlicht in Current Biology, könnten für das Verständnis von Neurogenese und künftige Therapien relevant sein.
Wombats: Kommunikation mit würfelförmigem Kot
Eine Studie unter Leitung von Scott Carver untersucht, ob würfelförmiger Kot Wombats hilft, Informationen über Geruch zu übermitteln. Forschende fanden unterschiedliche chemische Signaturen und beobachteten, dass Wombats fremden Kot länger untersuchen.