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Mehrere Cannabis‑Konsumarten erhöhen Risiko für Rauschtrinken — Level B2 — a woman lighting a cigarette with a lighter in her mouth

Mehrere Cannabis‑Konsumarten erhöhen Risiko für RauschtrinkenCEFR B2

15. Dez. 2025

Adaptiert nach U. Buffalo, Futurity CC BY 4.0

Foto von Samantha Peralta, Unsplash

Niveau B2 – Obere Mittelstufe
4 Min
222 Wörter

Eine Studie mit landesweit repräsentativen Daten zeigt, dass Zwölftklässler, die zwei oder mehr verschiedene Cannabisprodukte verwenden, ein erhöhtes Risiko für kürzliches Rauschtrinken haben. Die Untersuchung zählt zu den ersten Arbeiten, die verschiedene Konsumarten und Rauschtrinken bei High‑School‑Absolventen in den USA systematisch vergleichen.

Die Forschenden analysierten Daten aus dem Monitoring the Future für den Zeitraum 2018 bis 2021. Sie beschrieben konkrete Konsumarten — Rauchen, Vapen, essbare Produkte und Dabbing — und prüften, ob diese mit jedem Auftreten von Rauschtrinken in den vergangenen zwei Wochen zusammenhingen. In der Stichprobe gaben nahezu 31% an, im vergangenen Jahr Cannabis verwendet zu haben; 87% der Nutzer rauchten, 49% nutzten essbare Produkte, 45% vapen und 65% verwendeten zwei oder mehr Konsumarten.

Die Analyse ergab, dass Rauchen, Vapen und Dabbing jeweils mit einem Rauschtrinken‑Ereignis verbunden waren, während essbare Formen nicht mit Rauschtrinken in Zusammenhang standen. Erstautorin Michelle Goulette betonte, dass verschiedene Konsumarten relevant sind und dass die Nutzung von mehr als einer Konsumart das Risiko erhöht.

Die Autorinnen und Autoren weisen darauf hin, dass die steigende Verfügbarkeit von Vape‑ und essbaren Produkten sowie eine hohe Jugendexposition gegenüber Cannabiswerbung zu veränderten Nutzungsmustern beitragen könnten. Sie folgern, dass Konsumarten bei Jugendlichen häufiger erfasst werden sollten und dass Regulierung sowie Aufklärung in Betracht gezogen werden könnten, falls bestimmte Produkte größere Risiken zeigen. Die Arbeit wurde in Substance Use & Misuse veröffentlicht.

Schwierige Wörter

  • repräsentativso, dass Ergebnisse die ganze Gruppe widerspiegeln
    repräsentativen
  • Rauschtrinkenstarkes Trinken, bis man deutlich betrunken ist
  • Konsumartkonkrete Weise, wie etwas konsumiert oder benutzt wird
    Konsumarten
  • essbares Produktein Lebensmittel, das Wirkstoffe zum Konsum enthält
    essbare Produkte
  • vapenCannabis mit elektronischen Geräten verdampfen und inhalieren
  • dabbingkonzentriertes Cannabisprodukt erhitzen und Dampf inhalieren
  • Stichprobeausgewählte Gruppe von Personen in einer Untersuchung

Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.

Diskussionsfragen

  • Warum könnten veränderte Nutzungsmuster bei Jugendlichen laut Artikel wichtig für die Prävention sein?
  • Welche Vor- und Nachteile hätte eine stärkere Regulierung von Vape- und essbaren Produkten?
  • Wie könnten Schulen oder Behörden besser erfassen, welche Konsumarten Jugendliche verwenden?

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