Forscher an der Rice University haben ein lebendes Pflaster entwickelt, das verkapselte, gentechnisch veränderte Zellen enthält. Diese Zellen produzieren therapeutische Zytokine direkt an der Wunde.
Die Zellen sitzen in einer biokompatiblen Hydrogelmatrix. Die Matrix lässt Nährstoffe und Proteine passieren und schützt die Zellen vor dem Immunsystem des Wirts. So sollen dauerhafte lokale Immunsignale die Reparatur unterstützen.
Das System ist modular und kann je nach Bedarf andere Zytokine oder Wachstumsfaktoren freisetzen. In Versuchen mit Mäusen und Schweinen heilten Exzisionswunden schneller als ohne Pflaster.
Schwierige Wörter
- verkapseln — Zellen in einer Hülle oder einem Stoff einschließenverkapselte
- zytokin — Signalstoff, der Zellen im Immunsystem beeinflusstZytokine
- hydrogelmatrix — weiches Material, das Zellen hält und schützt
- biokompatibel — vom Körper verträglich und nicht schädlichbiokompatiblen
- freisetzen — etwas aus einem Material herausgeben oder abgeben
- exzisionswunde — Wunde nach der Entfernung von GewebeExzisionswunden
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Diskussionsfragen
- Würdest du ein solches Pflaster bei einer Wunde verwenden? Warum oder warum nicht?
- Welche Vorteile hat es, wenn die Matrix Nährstoffe und Proteine passieren lässt?
- Was denkst du über den Einsatz gentechnisch veränderter Zellen in der Medizin?
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