LingVo.club
Level
Kasachstan vereinbart zwei neue Kernkraftwerke mit China — Level A2 — smoke billows from the stacks of industrial buildings

Kasachstan vereinbart zwei neue Kernkraftwerke mit ChinaCEFR A2

12. Dez. 2025

Adaptiert nach Brian Hioe, Global Voices CC BY 3.0

Foto von Vilmantas Bekesius, Unsplash

Niveau A2 – Grundstufe / elementar
2 Min
93 Wörter

Kasachstan hat mit China einen Plan für zwei neue Kernkraftwerke vereinbart. Das chinesische Projekt sieht HPR-1000-Reaktoren vor; zusammen sollen sie etwa 2,4 GW Strom erzeugen. Die Regierung will so den steigenden Energiebedarf decken und die Abhängigkeit von Kohle verringern. 2024 stammten 66 Prozent des Stroms aus Kohle.

Für das erste kasachische Kernkraftwerk gab es einen separaten Vertrag mit Russland. Bauarbeiten haben in einem Dorf am Balkhash-See begonnen. In der Vergangenheit gab es in Kasachstan viele Atomtests, wodurch zahlreiche Menschen bestrahlt wurden. Deshalb ist die Öffentlichkeit sehr sensibel gegenüber neuen Atomprojekten.

Schwierige Wörter

  • kernkraftwerkAnlage zur Erzeugung von elektrischem Strom
    Kernkraftwerke
  • reaktorTeil einer Anlage, der Wärme produziert
    HPR-1000-Reaktoren, Reaktoren
  • abhängigkeitZustand, in dem man nicht unabhängig ist
  • energiebedarfMenge an Energie, die benötigt wird
  • bestrahlenMit ionisierender Strahlung auf Personen oder Dinge aussetzen
    bestrahlt
  • öffentlichkeitAlle Menschen einer Gesellschaft oder des Landes
  • sensibelEmpfindlich; leicht besorgt oder schnell betroffen

Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.

Diskussionsfragen

  • Wie würden Sie reagieren, wenn in Ihrer Region ein Kernkraftwerk gebaut würde?
  • Nennen Sie einen Grund für und einen Grund gegen ein Kernkraftwerk.
  • Welche Energiequelle ist in Ihrer Gegend heute wichtig? Warum?

Verwandte Artikel

Cholera weltweit 2024 — Level A2
26. Nov. 2025

Cholera weltweit 2024

Cholera breitet sich über kontaminiertes Wasser aus. 2024 meldete die WHO 560.823 Fälle und 6.028 Todesfälle, vor allem in Afrika, Nahem Osten und Asien. Impfstoffe helfen, doch es gibt Wohnungengpässe und starke Präventionsbedürfnisse.