In den Hochlagen von Chiapas gibt es ein deutliches Gefälle über Generationen. Die Autorin beschreibt eine Großmutter, die nie lesen oder schreiben lernte, und eine Mutter, die als Jugendliche das Dorf verließ, um weiter zur Schule zu gehen. Heute haben einige Mädchen Internet und Schulzugang, viele stehen aber vor großen Hindernissen.
Armut ist weit verbreitet: 74.2% leben in Armut und 46.5% in extremer Armut. Die Beteiligung von Frauen an formeller Arbeit liegt bei 31%, national sind es 45%. Viele Frauen arbeiten informell in Subsistenzlandwirtschaft oder Kleinhandel und verdienen MXN 5,200 im Monat ohne Sozialleistungen.
Analphabetismus liegt landesweit bei 16–17%, bei indigenen Frauen bei 25–30%. Etwa 28% sprechen indigene Sprachen wie Tzotzil, Tzeltal und Chol. Digital ist der Zugang unterschiedlich: 35% ländliche Haushalte haben Internet, in Städten sind es 75%. Gewalt erschwert zusätzlich die Teilhabe.
Schwierige Wörter
- Mädchen — Junge weibliche Person.
- Schwierigkeiten — Probleme oder Herausforderungen haben.
- Bildung — Wissen durch Lernen.
- Ureinwohner-Sprachen — Sprachen von ursprünglichen Völkern.
- Programme — Strukturen oder Pläne für Aktivitäten.
- Fähigkeiten — Besondere Kenntnisse oder Talente.
- kulturelle — Etwas, das mit der Kultur zu tun hat.
- bewusstsein — Wissen oder Verständnis von etwas.
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Diskussionsfragen
- Wie wichtig sind digitale Fähigkeiten für Mädchen in Chiapas?
- Welchen Einfluss haben Ureinwohner-Sprachen auf das Lernen?
- Warum sind Programme wie Tecnolochicas entscheidend für Mädchen?
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