- Vorhofflimmern ist ein unregelmäßiger Herzschlag bei vielen.
- Forscher haben jetzt kleine funktionierende Organoide aus Stammzellen gezüchtet.
- Die Organoide schlagen rhythmisch und enthalten Kammern sowie Gefäßnetz.
- Das Modell enthält Arterien, Venen und kleine Kapillaren innen.
- Forscher fügten Immunzellen wie Makrophagen zum Modell auch hinzu.
- Im Inneren lösten sie Entzündung und unregelmäßigen Rhythmus aus.
- Bei Zugabe entzündlicher Moleküle schlugen Herzzellen im Modell unregelmäßig.
- Nach einem entzündungshemmenden Medikament normalisierte sich der Rhythmus teilweise.
Schwierige Wörter
- vorhofflimmern — ein sehr häufiger unregelmäßiger Herzschlag bei Menschen
- organoid — kleine künstliche Zellmodelle, die Organe nachahmenOrganoide
- stammzelle — Zellen, die neue Zellen bilden könnenStammzellen
- entzündung — Reaktion im Körper mit Schmerz oder Schwellung
- immunzelle — Zelle, die den Körper gegen Krankheit schütztImmunzellen
- rhythmus — regelmäßiger Ablauf von Schlägen oder Bewegungen
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Hast du das Wort Vorhofflimmern schon gehört?
- Hast du schon von Organoiden oder Zellmodellen gehört?
- Hast du schon einmal von Immunzellen gehört?
Verwandte Artikel
Zelltransplantation verbessert Herzfunktion nach Rückenmarksverletzung
Forscher transplantierten unreife Nervenzellen in ein Rattenmodell mit Rückenmarksverletzung. Die Tiere zeigten stabileren Ruheblutdruck und niedrigere Herzfrequenz, doch hormonelle Ausgleichsreaktionen blieben bestehen. Weitere Arbeit soll dauerhafte Vorteile sichern.
Biologisch abbaubares Herzpflaster nach Herzinfarkt
Ein neues biologisch abbaubares Pflaster gibt IL-4 direkt auf die verletzte Herzoberfläche ab. Mikronadeln fördern heilende Immunantworten, verringern systemische Nebenwirkungen und könnten die Erholung des Herzens verbessern. Aktuell erfordert das Pflaster eine offene Operation.
Neue Injektion könnte Heilung nach Herzinfarkt unterstützen
Forscher entwickelten eine Injektion, die nach einem Herzinfarkt die körpereigene Reparatur des Herzens anregen kann. Eine einmalige Dosis löste mehrere Wochen Produktion des Hormons ANP aus; vor Studien am Menschen werden Sicherheit, Zeitpunkt und Dosierung geprüft.