Nach der Menopause sinkt das Östrogen, deshalb haben viele Frauen ein höheres Frakturrisiko. Forschende untersuchten, ob ein größeres Herz-Kreislauf-Risiko mit mehr Knochenbrüchen zusammenhängt.
Die Studie, veröffentlicht in The Lancet Regional Health – Americas, nutzte den PREVENT-Score (2024) der American Heart Association. Mehr als 21.000 Frauen aus der Women’s Health Initiative wurden in Gruppen mit niedrigem bis hohem Risiko eingeteilt.
Besonders bei Hüftfrakturen war das Risiko erhöht: Frauen mit hohem kardiovaskulärem Risiko hatten ein deutlich größeres Bruchrisiko als Frauen mit niedrigem Risiko. Der Zusammenhang war stärker unter 65 Jahren. Bewegung, eine Ernährung mit Kalzium und Vitamin D, Nichtrauchen sowie Kontrolle von Diabetes und Bluthochdruck helfen.
Schwierige Wörter
- menopause — Zeit im Leben, wenn Regelblutung endet
- östrogen — Ein weibliches Hormon im Körper
- frakturrisiko — Wahrscheinlichkeit, dass jemand einen Knochenbruch bekommt
- herz-kreislauf-risiko — Gefahr für Herz- und Blutgefäßerkrankungen
- hüftfraktur — Bruch des Oberschenkelknochens im HüftbereichHüftfrakturen
- bluthochdruck — Zu hoher Druck im Blutkreislauf
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Welche der genannten Maßnahmen (Bewegung, Ernährung, Nichtrauchen, Kontrolle von Diabetes und Bluthochdruck) machen Sie schon?
- Warum denken Sie, ist der Zusammenhang zwischen Herz-Kreislauf-Risiko und Frakturen unter 65 Jahren stärker?
- Welche einer der empfohlenen Maßnahmen könnten Sie leicht in Ihren Alltag einbauen?
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