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Hohes Herz-Kreislauf-Risiko erhöht Frakturrisiko nach der Menopause — Level B1 — X-ray of a human pelvis and hips

Hohes Herz-Kreislauf-Risiko erhöht Frakturrisiko nach der MenopauseCEFR B1

13. Apr. 2026

Adaptiert nach Andrew Yawn-Tulane, Futurity CC BY 4.0

Foto von Rohit Choudhari, Unsplash

Niveau B1 – Mittelstufe
3 Min
159 Wörter

Postmenopausale Frauen haben wegen sinkender Östrogenspiegel ein erhöhtes Risiko für Knochenbrüche. Eine Studie prüfte nun, ob kardiovaskuläres Risiko und Frakturraten zusammenhängen, und fand klare Zusammenhänge.

Die Untersuchung, erschienen in The Lancet Regional Health – Americas, verwendete den PREVENT-Score (2024) der American Heart Association zur Abschätzung des 10-Jahres-Risikos. Mehr als 21.000 Frauen aus der Women’s Health Initiative wurden in vier Risikogruppen eingeteilt.

Am stärksten war die Verbindung bei Hüftfrakturen: Frauen mit hohem kardiovaskulärem Risiko hatten ein deutlich erhöhtes Hüftrisiko gegenüber der Niedrigrisiko-Gruppe, die intermediäre Gruppe hatte ein moderat erhöhtes Risiko. Der Zusammenhang zeigte sich auch für Wirbelsäule, Unterarm und Schulter und war bei jüngeren Frauen stärker. Die mittlere Zeit bis zur Hüftfraktur war in der Hochrisikogruppe kürzer.

Als mögliche Ursachen nennen die Forschenden Entzündungen, oxidativen Stress, veränderte Kalziumregulation, verminderte Durchblutung durch Atherosklerose und hormonelle Änderungen nach der Menopause. Maßnahmen wie körperliche Aktivität, Kalzium- und Vitamin-D-reiche Ernährung, Nichtrauchen sowie Diabetes- und Blutdruckkontrolle können beide Risiken senken.

Schwierige Wörter

  • östrogenspiegelMenge des Hormons Östrogen im Blut
  • kardiovaskulärdas Herz und die Blutgefäße betreffend
    kardiovaskuläres, kardiovaskulärem
  • hüftfrakturBruch des Oberschenkelknochens nahe der Hüfte
    Hüftfrakturen
  • atheroskleroseEinengung der Arterien durch Ablagerungen an Wänden
  • entzündungReaktion des Körpers auf Verletzung oder Krankheit
    Entzündungen
  • oxidativer stressSchäden durch reaktive Sauerstoffmoleküle in Zellen
    oxidativen Stress
  • kalziumregulationSteuerung des Kalziumhaushalts im Körper

Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.

Diskussionsfragen

  • Welche der genannten Maßnahmen würden Sie in Ihrem Alltag ändern, und warum?
  • Wie könnten körperliche Aktivität und Ernährung helfen, sowohl Herz- als auch Knochenprobleme zu verhindern?
  • Glauben Sie, dass diese Ergebnisse für alle Frauen gelten? Begründen Sie kurz Ihre Meinung.

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