Ein Team an der Rockefeller University unter Priya Rajasethupathy untersuchte fast 200 Mäuse aus acht verschiedenen Elterlinien, auch mit Wildabstammung. Die Forscher verglichen Gene, um genetische Unterschiede wie beim Menschen nachzuahmen. Sie fanden einen starken genetischen Einfluss im präfrontalen Kortex, einer Gehirnregion für Aufmerksamkeit.
Hohe Leistung bei Aufmerksamkeit ging mit niedrigeren Werten des Homer1-Gens einher. Zwei kurze Varianten, Homer1a und Ania3, waren wichtig. Mäuse mit weniger dieser Varianten waren in Tests schneller, genauer und weniger ablenkbar. Eine gezielte Verringerung dieser Isoformen in einer engen Jugendphase brachte die Verbesserung, bei erwachsenen Mäusen gab es keine Wirkung.
Schwierige Wörter
- kortex — Teil des Gehirns, wichtig für Aufmerksamkeitpräfrontalen Kortex
- aufmerksamkeit — Fähigkeit, sich auf etwas zu konzentrieren
- isoform — Besondere Form eines Gens oder ProteinsIsoformen
- elterlinie — Gruppe von Tieren mit gleichen ElternElterlinien
- verringerung — Wenn etwas kleiner oder weniger wird
- variante — Eine etwas andere Form oder VersionVarianten
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Warum ist die Jugendphase wichtig für die Verbesserung der Aufmerksamkeit bei Mäusen?
- Welche Vorteile hat gute Aufmerksamkeit im Alltag für dich?
- Glaubst du, dass Gene die Aufmerksamkeit von Menschen beeinflussen können? Warum?
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