- Fracking findet seit einigen Jahren großflächig in Vaca Muerta statt.
- Vaca Muerta ist ein großes Ölfeld in Argentinien.
- Seit 2015 haben die Bohrungen deutlich zugenommen.
- Viele Menschen berichten von häufigen Erdstößen vor Ort.
- Während der Corona-Zeit ruhte die Industriearbeit fast komplett.
- Nach der Wiederaufnahme der Arbeit kamen die Erdstöße zurück.
- Forscher messen die Erschütterungen seit Ende 2018 regelmäßig.
- Umweltgruppen warnen vor Folgen für Wasser und Böden.
Schwierige Wörter
- fracking — Methode, um Gas oder Öl aus Gestein zu holen
- ölfeld — Großes Gebiet mit viel Öl im Boden
- bohrung — Löcher in der Erde für Öl oder GasBohrungen
- erdstoß — Kurze Bewegung der Erde, kleine ErdbebenErdstößen
- erschütterung — Vibrationen oder Zittern durch die ErdeErschütterungen
- umweltgruppe — Menschen oder Organisationen für den Schutz der NaturUmweltgruppen
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Hast du schon von Fracking gehört?
- Ist sauberes Wasser für dich wichtig?
- Hast du in deiner Gegend Erdstöße erlebt?
Verwandte Artikel
Chinesische Kredite und Wasserkraft in Angola
Angola baute große Staudämme, die von chinesischen Firmen errichtet und vorwiegend mit chinesischen Krediten finanziert wurden. Berichte nennen ölgestützte Rückzahlungen, hohe Auslandsschulden, Transparenzprobleme und geopolitische Fragen.
Giftige Metalle im Junín-Becken bedrohen Menschen und Umwelt
Eine Studie zeigt starke Kontamination rund um den Junín-See auf 4.100 Metern. Forscher fanden hohe Werte von Arsen, Blei und Cadmium, ein extrem hohes ökologisches Risiko und mögliche Gesundheitsgefahren für Tausende Menschen.
Bäuerliche Aktionen und Agroökologie vor COP30
Philippinische Bäuerinnen und Bauern organisierten vor COP30 Messen, Workshops, Kochaktionen und Petitionen. MASIPAG widersprach einer geplanten GVO-Verordnung, förderte Agroökologie und diskutierte Landreform sowie Frauenrechte in ländlichen Gebieten.
Schattenbäume können Kakao klimafreundlicher machen
Eine Studie mit Satellitendaten und maschinellem Lernen in Côte d’Ivoire und Ghana zeigt: Nur etwa 5 Prozent des Kakaos wächst unter mindestens 30 Prozent Schatten. Mehr Bäume könnten 167 Prozent der kakaobezogenen Emissionen speichern.