Bewaffnete Konflikte im Osten der Demokratischen Republik Kongo verschärfen Armut und schädigen die Umwelt. Nach einer Bewertung der Provinzdirektion von Nord-Kivu des ICCN aus dem April 2025 steht fast 50 Prozent des Virunga-Nationalparks unter der Kontrolle bewaffneter Gruppen, darunter Rebellengruppen und lokale Milizen.
Als Gegenmaßnahme startete die Regierung den Kivu-Kinshasa Green Corridor (CVKK). Das Dekret Nr. 25/01 wurde am 15. Januar 2025 unterzeichnet. Der Korridor umfasst fast 550.000 Quadratkilometer, mit 285.000 Quadratkilometern Primärwald und 60.000 Quadratkilometern Torfgebieten. Die Behörden nennen den Schutz des Kongobeckens als Ziel.
Der ICCN schätzt, dass jährlich rund 30 Millionen USD von der grünen Wirtschaft zu Rebellengruppen umgelenkt werden. Der Korridor soll Aufforstung, nachhaltige Landwirtschaft, Ökotourismus und Gemeinschaftswaldwirtschaft fördern, neue „grüne“ Arbeitsplätze schaffen und legale Alternativen zur illegalen Ausbeutung bieten. Pilotinitiativen zeigten bereits weniger lokale Gewalt und besseren Schutz.
Schwierige Wörter
- Konflikt — Ein Streit oder Krieg zwischen Gruppen.Konflikte
- Umwelt — Die natürliche Welt um uns herum.
- Projekt — Ein geplanter Plan oder Vorhaben.
- Entwicklung — Der Prozess, um etwas zu verbessern.
- Armut — Der Zustand, wenig Geld oder Ressourcen zu haben.
- Einkommensmöglichkeiten — Chancen, Geld zu verdienen.
- Zusammenarbeit — Gemeinsam an etwas arbeiten.
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Diskussionsfragen
- Wie können Konflikte die Umwelt beeinflussen?
- Was sind die Vorteile eines Projekts zur Aufforstung?
- Warum ist Zusammenarbeit wichtig für das Projekt?
- Inwiefern kann das Projekt die Lebensbedingungen in der DRC verbessern?
- Wie könnte internationaler Schutz der Umwelt aussehen?
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