Forscher bauten winzige, vollständig programmierbare Roboter, die wie Mikroorganismen klein sind. Die Schwimmmaschinen sind autonom und können ihre Umgebung wahrnehmen und darauf reagieren.
Die Roboter bekommen Energie und Befehle durch Lichtpulse. Jedes Gerät hat eine eindeutige Kennung, so dass einzelne Exemplare verschiedene Befehle erhalten können. Einige Roboter messen Temperatur und melden die Werte durch Wackelbewegungen.
Die Entwickler sagen, die Geräte könnten in der Medizin und in der Fertigung nützlich sein. Zukünftige Versionen könnten mehr Sensoren und schnellere Programme haben.
Schwierige Wörter
- programmierbar — sich durch ein Programm steuern lassenprogrammierbare
- autonom — ohne ständige Hilfe von Menschen arbeiten
- Umgebung — alles um einen Ort oder eine Sache herum
- Kennung — ein Zeichen oder Nummer zur eindeutigen Erkennung
- Temperatur — wie warm oder kalt etwas ist
- Sensoren — Geräte, die Informationen aus der Umwelt messen
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Würdest du so kleine Roboter im Krankenhaus wollen? Warum?
- Welche Sensoren könnten für die Roboter nützlich sein?
- Warum ist es nützlich, dass Roboter verschiedene Kennungen haben?
Verwandte Artikel
KI macht Handprothesen natürlicher
Forscher der University of Utah rüsteten eine Handprothese mit Näherungs- und Drucksensoren und künstlicher Intelligenz aus. Teilnehmende mit Amputation zwischen Ellenbogen und Handgelenk griffen sicherer, präziser und mit weniger geistigem Aufwand.
Jagd beeinflusst Geschlechterverhältnis von Wildtruthähnen
Eine dreijährige Studie in Georgia, South Carolina und Louisiana zeigt, dass Jagd das Überleben männlicher Truthähne senkt und in bejagten Gebieten mehr weibliche Jungtiere entstehen. Forschende vermuten Stress und Paarungsverhalten als Ursachen.
Wärmere Temperaturen machen invasive braune Anolis-Echsen aggressiver
Eine Studie zeigt: Bei steigender Temperatur werden invasive braune Anolis‑Echsen aggressiver als einheimische grüne Anolis‑Echsen. In kontrollierten Gehegen stieg Aggression bei beiden Arten, aber stärker bei den braunen, was Konkurrenz zugunsten der Invasoren verschieben könnte.
Gehirnaktivität bei Mäusen über den Tag verfolgen
Forscher entwickelten experimentelle und rechnerische Methoden, um bei Mäusen mit Einzelzellauflösung zu sehen, welche Hirnregionen im Tagesverlauf aktiv sind. Die Studie erschien in PLOS Biology und hilft, Müdigkeit besser zu verstehen.