Ein Team der University of Utah rüstete eine TASKA-Prothese mit speziellen Fingertips aus, die Druck messen und optische Näherungssensoren enthalten. Die Forscher trainierten ein neuronales Netzwerk mit Näherungsdaten, damit jeder Finger im richtigen Abstand arbeitet und so ein stabiler Griff entsteht.
Um Konflikte zwischen Mensch und Maschine zu vermeiden, entwickelten sie einen bioinspirierten Ansatz für gemeinsame Steuerung, der menschliche und KI-Eingaben ausbalanciert. Dadurch verbesserte die Maschine die Präzision und verringerte den geistigen Aufwand der Nutzer.
Getestet wurde das System mit vier Teilnehmenden, deren Amputationen zwischen Ellenbogen und Handgelenk lagen. Neben besseren Ergebnissen bei Standardaufgaben gelang auch das Aufheben kleiner Gegenstände sowie das Anheben und Trinken aus einem Plastikbecher.
Schwierige Wörter
- prothese — künstlicher Ersatz für ein verlorenes KörperteilTASKA-Prothese
- näherungssensor — Sensor, der den Abstand zu Objekten misstNäherungssensoren
- neuronales netzwerk — Computermodell, das aus Daten Muster lernt
- griff — Halten eines Gegenstands mit Hand oder Fingernstabiler Griff
- gemeinsame steuerung — Steuerung, bei der Mensch und Maschine zusammenarbeiten
- geistiger aufwand — mentale Anstrengung beim Denken oder Bedienengeistigen Aufwand
- bioinspiriert — von der Natur oder biologischen Systemen beeinflusstbioinspirierten
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Wie könnte eine Prothese mit Näherungssensoren den Alltag einer betroffenen Person verändern?
- Welche Vor- und Nachteile sehen Sie bei einer gemeinsamen Steuerung von Mensch und Maschine?
- Würden Sie mehr Automatik oder mehr manuelle Kontrolle in einer Prothese bevorzugen? Warum?
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