Bandung 1955 und die Verbindungen zwischen Indonesien und AfrikaCEFR A2
17. Sept. 2025
Adaptiert nach Filip Noubel, Global Voices • CC BY 3.0
Foto von Mufid Majnun, Unsplash
Die Bandung-Konferenz von 1955 verband Asien und Afrika und prägte eine gemeinsame Identität. Sichtbare Erinnerungszeichen sind die Jalan Asia Afrika und das Gedung Merdeka in Bandung. Die Konferenz fand im selben Jahr wie Indonesiens erste Parlamentswahl statt.
Heute ist afrikanischer Einfluss in Indonesien in mehreren Bereichen sichtbar. Fast jeder professionelle Klub hat Spieler aus Afrika; vier Spieler wurden indonesische Staatsbürger und spielten für die Nationalmannschaft. In Tanah Abang leben und arbeiten viele Afrikaner; ein bekanntes Geschäft ist der Lamm-Satay-Stand von Ismail Coulibaly aus Mali.
Musikprojekte wie Disko Afrika begannen 2020 auf Bali und zeigen afrikanische Stile. Bildungsprogramme wie das KNB-Stipendium und das Asia Afrika Students Scholarship unterstützen afrikanische Studierende. Die Plattform Bandung Spirit wurde 2021 gegründet und organisierte 2022 Bandung-Belgrade-Havana; eine wandernde Konferenz ist für Oktober 2025 geplant.
Schwierige Wörter
- Fußballer — Sportler, der Fußball spielt.Spieler
- fähigkeiten — Talente oder Fertigkeiten einer Person.
- Staatsbürgerschaft — Recht, in einem Land zu leben.
- Interesse — Wunsch, etwas zu wissen oder zu lernen.
- Veranstaltung — Geplantes Ereignis oder Treffen.
- kulturell — Über Kultur oder Lebensweise.kulturelle
- Studierenden — Personen, die an einer Hochschule lernen.Studenten
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Was findest du interessant an afrikanischer Musik?
- Wie könnte das Leben für afrikanische Studenten in Indonesien sein?
- Warum sind afrikanische Fußballer beliebt in Indonesien?
Verwandte Artikel
„Der Adler ist gelandet“ in Trinidad und Tobago
Im November 2023 verbreiteten sich Grafiken mit einem Adler, der auf Banklogos landet, in Trinidad und Tobago. Die Bilder auf X (früher Twitter) führten dazu, dass die Redewendung „Der Adler ist gelandet“ im Alltag der Büros verwendet wurde.
Ana María Cetto fordert offene Wissenschaft
Die mexikanische Physikerin Ana María Cetto wurde zur Präsidentin des UNESCO-Lenkungsausschusses für Offene Wissenschaft ernannt. Sie warnt vor der Privatisierung von Forschung und fördert regionale Plattformen wie Latindex, um Wissen öffentlich zugänglich zu halten.
KI erweitert Zugang zu sexueller Gesundheit in Lateinamerika
Forschende und NGOs in Peru und Argentinien nutzen Künstliche Intelligenz, um Informationen zur sexuellen und reproduktiven Gesundheit zu verbreiten. Projekte bieten Chatbots in lokalen Sprachen, es gibt aber Bedenken zu Verzerrungen und Diskriminierung.
Unsichere Kulturfinanzierung in Trinidad und Tobago
Marina Salandy-Brown beschreibt Kürzungen und Unsicherheit bei der Kulturfinanzierung in Trinidad und Tobago. Sie nennt NGC-Förderkürzungen, den Verkauf des Banyan-Archivs, Probleme beim NLCB, Mehrwertsteuer auf Bücher und fehlende Staatszuschüsse.