Forscher veröffentlichten diesen Monat in Nature Communications, Earth and Environment eine Studie zu Luftverschmutzung und Erwärmung. Sie schreiben, dass weniger Luftverschmutzung in Ostasien wahrscheinlich zu schnellerer Erwärmung seit etwa 2010 beigetragen hat.
Die Autoren melden einen starken Rückgang der Sulfat-Aerosol-Emissionen in Ostasien. Weniger Aerosole lassen mehr Sonnenlicht zur Erdoberfläche, das führt zu Erwärmung. Wissenschaftler sagen, dass Wolken und Aerosole kompliziert zusammenwirken und schwer genau zu berechnen sind.
Berichte zeigen bereits regionale Folgen wie stärkere Hitze und veränderte Monsune. Experten fordern deshalb schnellere Emissionsminderungen und finanzielle Unterstützung für Anpassung.
Schwierige Wörter
- luftverschmutzung — Schmutz oder Schadstoffe in der Luft
- erwärmung — Steigerung der Temperatur der Erdoberfläche
- aerosol — Feine Teilchen oder Tröpfchen in der LuftAerosole
- emission — Ausstoß von Gasen oder Stoffen in die LuftEmissionen
- wolke — Ansammlung von Wassertröpfchen in der LuftWolken
- emissionsminderung — Maßnahme, die Ausstoß von Schadstoffen reduziertEmissionsminderungen
- anpassung — Veränderung, um mit neuen Bedingungen zurechtzukommen
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Haben Sie in Ihrer Region schon starke Hitze bemerkt? Beschreiben Sie kurz.
- Welche Maßnahmen würden Sie vor Ort für weniger Emissionen vorschlagen?
Verwandte Artikel
Wie kleine Zellen große Gehirnnetzwerke formen
Eine Studie in Nature Communications verbindet Zell‑ und Molekül‑Daten mit fMRI‑Netzwerken. Forschende zeigen, dass biologische Merkmale auf Zellebene mit großräumigen Gehirnnetzwerken und damit mit Kognition und psychischen Erkrankungen verknüpft sind.
Red‑Tagging erschwert Hilfe und erneuerbare Projekte auf den Philippinen
Die Regierung lockert Beschränkungen für ausländische Investitionen in Solar-, Wind- und Meeresenergie. Gleichzeitig werden Aktivistinnen, Hilfsorganisationen und Gemeinschaften vermehrt als kommunistisch oder terroristisch gebrandmarkt, was Hilfe in taifungefährdeten Regionen erschwert.
Wenige Frauen in Führungspositionen der Wissenschaftsakademien
Internationale Gruppen analysierten Daten von 136 Wissenschaftsorganisationen und einer Umfrage unter fast 600 Forschenden. Die Studie zeigt, dass Frauen in Akademien unterrepräsentiert sind, selten Leitungspositionen haben und öfter Diskriminierung erleben.