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Fall armyworm in Westiran entdeckt — Level B2 — a lone tree in the middle of a green field

Fall armyworm in Westiran entdecktCEFR B2

29. Apr. 2026

Niveau B2 – Obere Mittelstufe
5 Min
286 Wörter

Wissenschaftler melden den Nachweis der eingeschleppten Heuschreckenart fall armyworm in der Provinz Lorestan im Westen Irans. Die Art stammt aus dem tropischen Lateinamerika und hat sich bereits nach Afrika, Asien und Australien ausgebreitet. CABI weist darauf hin, dass die Art mehr als 80 Nutzpflanzen befällt und Maiserträge um bis zu 60 Prozent reduzieren kann. Der Nachweis in Lorestan stützt sich auf genetische Tests an Larven aus Maisfeldern; die Studie erschien in der Juni-Ausgabe von Asia Pacific Entomology.

Fachleute warnen, dass der anhaltende Krieg im Nahen Osten die Bekämpfung erschweren könnte. Unterbrechungen im See- und Luftverkehr im Golf und Störungen entlang der Straße von Hormuz könnten Reaktionen verzögern, Lieferketten für Betriebsmittel beeinträchtigen und Überwachungsmaßnahmen schwächen. Asadollah Hosseini-Chegeni betont, dass reduzierte Kontrollen zu Untererfassung führen können und die Basisüberwachung gestärkt werden muss.

Abdul Rehman von CABI empfiehlt schnelles Handeln mit lokalen Biopestiziden wie Bacillus thuringiensis und Neem-Extrakten sowie frühzeitige Kontrollen und biologische Bekämpfungsmaßnahmen. Wichtige Schritte sind:

  • zügige Überwachung und Meldekette,
  • gezielte biologische Maßnahmen und Biopestizide,
  • Schulungen für Landwirtinnen, Landwirte und Beratungspersonal.

Experten sehen besonderes Risiko in warmen, bewässerten Reis- und Maisanbaugebieten wie Khuzestan, wo 25–35 °C die Schädlinge begünstigen. Das gebirgige Lorestan dürfte wegen harter Winter keine dauerhafte Ansiedlung erlauben, kann aber Ausgangspunkt für Ausbrüche anderenorts sein. Die in Lorestan gefundene Insektenlinie ist genetisch mit Reis verbunden und könnte damit Irans 730.000 Hektar Reis bedrohen, obwohl Feldbeobachtungen nach wie vor Mais als die am stärksten geschädigte Kultur zeigen. Thaer Yasseen von der FAO bezeichnet die Sorge als regional, aber nicht auf "Panikniveau"; er weist darauf hin, dass Institutionen Instrumente zur Früherkennung und Reaktion besitzen und koordinierte Maßnahmen die Gefahr eindämmen können. Der Artikel wurde vom Middle East and North Africa Desk von SciDev.Net produziert.

Schwierige Wörter

  • einschleppeneine Art oder Krankheit in ein Gebiet bringen
    eingeschleppten
  • ausbreitensich über neue Regionen oder Länder verteilen
    ausgebreitet
  • Nachweisein Beleg, dass etwas wirklich vorhanden ist
  • Untererfassungwenn Fälle nicht vollständig registriert oder gemeldet werden
  • Biopestizidnatürliches Mittel zur Bekämpfung von Schädlingen
    Biopestiziden
  • ÜberwachungsmaßnahmeHandlung zur Beobachtung und Kontrolle von Problemen
    Überwachungsmaßnahmen
  • Früherkennungrechtzeitiges Erkennen von Problemen oder Krankheiten
  • befallenSchaden an Pflanzen oder Tieren verursachen
    befällt
  • Meldeketteorganisierter Informationsfluss von Feld bis Behörde

Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.

Diskussionsfragen

  • Welche konkreten Schritte sollten lokale Behörden zuerst umsetzen, um Ausbreitung zu verhindern? Begründe deine Antwort mit Angaben aus dem Artikel.
  • Wie können Unterbrechungen im See- und Luftverkehr die Bekämpfung und Lieferketten laut Artikel beeinträchtigen? Nenne mögliche Folgen.
  • Warum könnte Lorestan trotz harter Winter trotzdem als Ausgangspunkt für weitere Ausbrüche dienen?

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