Neue Studien legen nahe, dass das Magnetfeld der Erde über Milliarden Jahre winzige Partikel aus der Erdatmosphäre zum Mond geleitet hat. Proben von den Apollo-Missionen zeigen, dass der Mondboden Wasser und Gase wie Kohlendioxid, Helium, Argon und Stickstoff enthält.
Forscher führten Computersimulationen durch und verglichen zwei Szenarien: eine frühe Erde ohne starkes Magnetfeld und eine moderne Erde mit starkem Magnetfeld. Die Modelle zeigen, dass geladene Teilchen von der oberen Atmosphäre vom Sonnenwind gelöst und entlang der Magnetfeldlinien zum Mond gelenkt werden können.
Damit könnte der Mond langfristig Spuren der Erdatmosphäre bewahren. Das würde auch bedeuten, dass mehr nutzbare Stoffe auf dem Mond die menschliche Präsenz dort erleichtern könnten.
Schwierige Wörter
- magnetfeld — unsichtbares Feld um die Erde mit Magnetkraft
- erdatmosphäre — Luftschicht die die Erde umgibt
- computersimulation — Modell im Computer, das Realität nachstelltComputersimulationen
- sonnenwind — Teilchen und Strahlung von der Sonne
- probe — Material oder Stück von einem Ort zur UntersuchungProben
- teilchen — sehr kleines Stück Materie, oft elektrisch geladen
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Diskussionsfragen
- Warum wäre es nützlich, wenn der Mond Spuren der Erdatmosphäre bewahren würde?
- Würdest du auf dem Mond nach Wasser suchen? Warum oder warum nicht?
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