Forscher veröffentlichten die Ergebnisse in JAMA Network Open. Die Studie begleitete Kinder und ihre Familien vom zweiten Schwangerschaftsdrittel bis zum Alter von 12 Jahren. Die Forschenden bestimmten Bleikonzentrationen im Blut in der Kindheit, unter anderem im Alter von 1 bis 12 Jahren, und erfassten Angst- und Depressionswerte etwa mit 12 Jahren.
Die Auswertung zeigte, dass höhere Bleibelastung in der Kindheit mit mehr Depressionssymptomen in der Adoleszenz verbunden war. Schon niedrige Bleikonzentrationen standen mit späteren selbstberichteten Symptomen im Zusammenhang. Das Risiko war stärker, wenn die Exposition in der späten Kindheit und frühen Adoleszenz erfolgte.
Die Forschenden betonten, dass Messwerte im Alter von acht Jahren besonders bedeutsam erschienen und dass Bleiexposition bei Kindern verhindert werden sollte.
Schwierige Wörter
- forscher — Personen, die wissenschaftlich arbeiten und untersuchenForschenden
- studie — eine wissenschaftliche Untersuchung mit bestimmten Fragen
- bleikonzentration — Menge von Blei in einer Probe, zum Beispiel BlutBleikonzentrationen
- adoleszenz — Lebensphase zwischen Kindheit und Erwachsensein
- exposition — Aussetzung gegenüber einem Stoff oder einer Gefahr
- kindheit — Zeit, in der ein Mensch ein Kind ist
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Diskussionsfragen
- Warum sollten Messwerte im Alter von acht Jahren laut Text beachtet werden?
- Was könnten Familien tun, um Bleiexposition bei Kindern zu verhindern?
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