In den USA beginnt die Allergiesaison früher und dauert länger. Wärmere Temperaturen und höhere CO2‑Werte führen zu mehr Pollenproduktion. Viele Menschen berichten in diesem Frühjahr von heftigeren Beschwerden als früher.
Pollenperioden überlappen sich oft, wenn verschiedene Pflanzen gleichzeitig blühen. Dann ist die Pollenbelastung länger hoch und das Immunsystem bleibt länger aktiviert. Luftverschmutzung macht Pollen zusätzlich reizender.
Stürme können Pollenkörner in kleine Teile zerbrechen, die tief in die Lunge gelangen und Asthmaanfälle auslösen. Immer mehr Erwachsene bekommen erstmals Allergiesymptome. Medikamente wirken am besten, wenn man vor dem Höhepunkt mit ihnen beginnt.
Schwierige Wörter
- allergiesaison — Zeit des Jahres mit vielen Pollen und Beschwerden
- pollenproduktion — Bildung von Pollen durch Pflanzen
- pollenbelastung — Menge an Pollen in der Luft
- luftverschmutzung — Schmutz und Schadstoffe in der Luft
- immunsystem — Körpersystem, das gegen Krankheiten schützt
- asthmaanfall — Plötzliche Atemnot durch Entzündung der AtemwegeAsthmaanfälle
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Haben Sie in diesem Frühjahr mehr Allergiebeschwerden gehabt? Beschreiben Sie kurz.
- Würden Sie vor dem Höhepunkt der Pollenzeit mit Medikamenten beginnen? Warum oder warum nicht?
- Wie kann Luftverschmutzung die Pollenwirkung laut Text verändern?
Verwandte Artikel
Virtuelles Ernährungs‑ und Bewegungsprogramm hilft Lymphom‑Patienten
Erste Ergebnisse der LIFE‑L‑Studie zeigen: Ein virtuelles Programm zu Ernährung und Bewegung kann Patientinnen und Patienten während einer Chemotherapie helfen, länger in der Therapie zu bleiben und weniger Symptome zu haben.
Mögliches Mittel schützt das Herz bei Duchenne-Muskeldystrophie
Forscher berichten, dass das experimentelle Medikament Setanaxib in präklinischen Modellen das Herz von Menschen mit Duchenne-Muskeldystrophie schützen kann. Es erhielt die Herzfunktion, verringerte Narben und nennt NOX4 als mögliches Behandlungsziel.
Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo: Impfstoffarbeit läuft
Ein Ebola-Ausbruch breitete sich in der Demokratischen Republik Kongo aus. WHO erklärte die Lage zur internationalen Notlage. Mehrere Organisationen finanzieren und beschleunigen die Entwicklung von Impfstoffkandidaten und Behandlungen.