Der Global Science Journalism Report 2021 untersucht die Arbeitsbedingungen von Wissenschaftsjournalistinnen und -journalisten weltweit. Für die Umfrage wurden 633 Journalistinnen und Journalisten aus 77 Ländern befragt. Der Bericht ist die erste globale Umfrage seit 2013 und wurde von mehreren Forschungseinrichtungen zusammengetragen.
Viele Befragte berichteten, dass ihre Arbeit intensiver geworden sei: 64 Prozent sagten, die Zahl der Projekte pro Woche habe zugenommen. Üblich ist, an einem Beitrag oder Paket über zwei Wochen zu arbeiten; Frauen, die 54 Prozent der Befragten ausmachten, arbeiteten allerdings eher an fünf Aufträgen in diesem Zeitraum. 46 Prozent waren mit ihrer Arbeit zufrieden, und 81 Prozent erwarteten, im Bereich zu bleiben.
Die Pandemie beeinflusste die Berichterstattung: 55 Prozent nutzten Preprints statt auf Peer‑Review zu warten. Als wichtigste Quellen nannten die Journalistinnen peer‑reviewte Fachzeitschriften, offizielle Institutionen und Wissenschaftler. Viele berichteten, dass Forschende während der Pandemie zugänglicher gewesen seien.
Schwierige Wörter
- umfrage — Befragung vieler Personen zu einem Thema
- Befragte — Personen, die Fragen in einer Umfrage beantworteten
- zusammentragen — Informationen oder Daten an einem Ort sammelnzusammengetragen
- Preprint — Vorläufige wissenschaftliche Studie vor Peer‑ReviewPreprints
- Berichterstattung — Informationen über Ereignisse in Medien veröffentlichen
- zugänglich — Leicht erreichbar oder verfügbar für andere Personenzugänglicher
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Fanden Sie es überraschend, dass viele Journalistinnen während der Pandemie Preprints nutzten? Warum oder warum nicht?
- Wie könnte mehr Arbeit (mehr Projekte pro Woche) die Qualität der journalistischen Beiträge beeinflussen?
- Welche Vorteile sehen Sie, wenn Forschende für Journalistinnen und Journalisten zugänglicher sind?
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