#Protest8
Jugendproteste in Argentinien: von Online‑Aktionen zur Straße
Seit 2024 haben sich in Argentinien studentische Proteste gegen Sparprogramme, Inflation und Kürzungen bei der Finanzierung öffentlicher Universitäten zu einer breiten Jugendbewegung entwickelt. Die Aktionen verbinden digitale Organisation und große Straßenmärsche.
Foto von Mateo Krossler, Unsplash
Gen Z und neue Protestwellen in Asien und Afrika
Junge Menschen, oft Gen Z genannt, nutzen digitale Werkzeuge für schnelle, dezentrale Proteste. Beispiele sind Nepal (April–September 2025) und Madagaskar (Am September 25, 2025); der EU SEE-Bericht beschreibt regionale Belastungen der Zivilgesellschaft.
Jugendproteste in Madagaskar und Marokko
Junge Menschen in vielen afrikanischen Ländern fordern soziale Gerechtigkeit, bessere öffentliche Dienste und mehr Mitbestimmung. In Madagaskar begannen die Proteste am 25. September; am 12. Oktober verschwand Präsident Andry Rajoelina und die UN meldeten 22 Tote.
Studentenproteste in Nepal nach Verbot sozialer Medien
Anfang September 2025 eskalierten Studentenproteste in Nepal nach Schüssen der Polizei; mindestens 19 Menschen starben. Die Regierung setzte Ausgangssperren und Militär ein. Präsident ernannte Sushila Karki zur Interims-Premierministerin; Neuwahlen sind für März 2026 geplant.
Proteste in Madagaskar wegen Strom- und Wasserausfällen
Madagaskar leidet unter häufigen Stromausfällen und Wasserunterbrechungen. Im September 2025 rief die Bewegung "Leo Délestage" zu Protesten, es gab Zusammenstöße, Plünderungen, Todesberichte und die Entlassung des Energieministers.
Medienkampagne gegen die Proteste am Vidovdan in Belgrad
Eine Analyse von Nataša Stanojević (ISAC) untersucht die Medienberichterstattung zu den Protesten am 28. Juni in Belgrad. Regierungsnahe Medien stellten die Demonstranten als Bedrohung dar, unabhängige Berichte zufolge waren die meisten Proteste friedlich.
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