Medienkampagne gegen die Proteste am Vidovdan in BelgradCEFR A1
3. Okt. 2025
Adaptiert nach International and Security Affairs Centre - ISAC, Global Voices • CC BY 3.0
Foto von Stefan Kostić, Unsplash
- Am 28. Juni gab es große Proteste in Belgrad.
- Der Tag war der religiöse Feiertag Vidovdan.
- Schätzungsweise versammelten sich rund 140.000 Menschen.
- Die Teilnehmer forderten vorgezogene Wahlen und Reformen.
- Sie forderten mehr Rechenschaft und weniger Korruption.
- Regierungsnahe Medien nannten die Demonstranten „Blockierer“ und „Hooligans“.
- Die Zeitung Informer sprach von einer „Anti-Hooligan-Operation“.
- Unabhängige Medien sagten, die Proteste waren meist friedlich.
- Hunderte Menschen wurden festgenommen und in Gewahrsam genommen.
Schwierige Wörter
- Proteste — Öffentliche Demonstrationen für eine Sache.protestieren, protestierten
- Menschen — Die Leute in einer bestimmten Gruppe.Leute
- Regierung — Die Gruppe, die ein Land leitet.
- Veränderungen — Neuigkeiten oder unterschiedliche Sachen.
- Medien — Organe, die Informationen verbreiten.
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Was denkst du über Proteste?
- Hast du schon mal an einem Protest teilgenommen?
- Wie wichtig sind Proteste für eine Demokratie?
Verwandte Artikel
Chinesische Fischerei in Mauretanien belastet lokale Fischer
Seit einem Abkommen mit China kontrollieren chinesische Firmen große Teile der industriellen Fischerei in Mauretanien. Lokale Fischer klagen über Überfischung, Artenrückgang und bedrohte Existenzen; Hilfsorganisationen fordern Schutz der Küste.
Africa Wiki Women stärkt Sichtbarkeit afrikanischer Frauen
Africa Wiki Women will die Sichtbarkeit afrikanischer Frauen auf Wikimedia-Plattformen erhöhen. Die Initiative wurde von drei Frauen aus Ghana, Nigeria und Tansania gegründet; am Internationalen Frauentag 2026 erschien ein Interview mit einer Mitgründerin.
Künstliche Intelligenz an US-Grenzen und Risiken
In den USA wird KI bei Grenzkontrollen und in der Einwanderungsdurchsetzung eingesetzt. Menschenrechtsgruppen warnen vor rassistischer Diskriminierung und fordern Transparenz, Opt-out-Möglichkeiten sowie ein Ende diskriminierender Anwendungen.
Unsicherheit als Chance: Studie der ETH Zürich
Forscherinnen und Forscher der ETH Zürich untersuchten, ob das Darstellen von Unsicherheit als Chance Einstellungen verändert. In Deutschland (Dezember 2024–März 2025) führte ein kurzes Experiment zu mehr Offenheit gegenüber Vielfalt und zu weniger AfD-Unterstützung.