Wissenschaftler entdeckten mit dem James‑Webb‑Weltraumteleskop (JWST) einen täglichen Wolkenzyklus auf dem Hot Jupiter WASP-94A b, der rund 700 Lichtjahre entfernt ist. Jeden Morgen bilden sich dort sandähnliche Wolken, die bis zum Abend wieder verschwinden.
Die Forscher beobachteten den Planeten während eines Transits und verglichen den führenden Rand (Morgen) mit dem nachlaufenden Rand (Abend). Die Morgenhälfte ist wolkig, die Abendhälfte meist klar. Als mögliche Ursachen nennen sie starke Winde, die Wolken von der Nachtseite transportieren, oder dass die Wolken in der Dunkelheit entstehen und bei sehr hohen Temperaturen auf der Tagseite verdampfen.
Schwierige Wörter
- wissenschaftler — Personen, die wissenschaftlich forschen und untersuchen
- wolkenzyklus — Wiederkehrende Veränderung der Wolken an einem Ort
- transit — Wenn ein Planet vor seinem Stern vorbeiziehtTransits
- verdampfen — Wenn etwas von flüssig zu Gas wird
- nachtseite — Die dunkle Seite eines Planeten oder Sterns
- sandähnlich — Ähnlich wie Sand und mit feinen Körnernsandähnliche
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Diskussionsfragen
- Welche der beiden Ursachen findest du wahrscheinlicher: starke Winde oder Verdampfen? Warum?
- Wie sind Morgenhälfte und Abendhälfte auf dem Planeten unterschiedlich?
- Möchtest du mehr über das James‑Webb‑Teleskop und ferne Planeten lernen? Was würdest du fragen?
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