Forscher sagen voraus, dass die bevorstehende Hurrikansaison im Atlantik zum zweiten Mal in Folge nahe den jüngsten Durchschnittswerten liegen wird. Das Atlantikbecken umfasst den Atlantischen Ozean, den Golf von Mexiko und die Karibik. Die Saison läuft vom 1. Juni bis zum 30. November.
Die Prognose, geleitet von Lian Xie, schätzt für das Atlantikbecken 12 bis 15 benannte Stürme, sechs bis neun Hurrikane und zwei bis drei schwere Hurrikane. Die jüngsten Durchschnittswerte (1994 bis 2025) liegen bei 15 benannten Stürmen, sieben Hurrikanen und vier schweren Hurrikanen.
Regional weichen die Vorhersagen ab: im Golf von Mexiko werden zwei bis fünf benannte Stürme erwartet, in der Karibik ein bis drei. Xies Methode nutzt mehr als 100 Jahre historische Daten zu Hurrikanpositionen und -intensität sowie Wetterlagen und Meeresoberflächentemperaturen. Die Prognose nennt, wie viele Stürme sich bilden könnten, sagt aber nicht, wo oder wann Landfälle auftreten werden. Behörden und Anwohner sollten saisonale Prognosen nutzen und zugleich die sturm-für-sturm Vorhersagen beobachten.
Schwierige Wörter
- hurrikansaison — Zeitraum im Jahr, in dem Hurrikane entstehen können
- atlantikbecken — Bereich mit Atlantik, Golf von Mexiko und Karibik
- prognose — Vorhersage über zukünftiges Wetter oder Ereignisse
- hurrikan — Starker tropischer Wirbelsturm mit starken WindenHurrikane, Hurrikanen
- meeresoberflächentemperatur — Temperatur an der Oberfläche des MeeresMeeresoberflächentemperaturen
- landfall — Wenn ein Sturm auf Land trifftLandfälle
- anwohner — Personen, die in einem Gebiet wohnen
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Wie sollten Behörden und Anwohner nach dieser Prognose reagieren?
- Vertrauen Sie saisonalen Prognosen mehr oder weniger als sturm-für-sturm Vorhersagen? Warum?
- Welche Bedeutung haben historische Daten für genaue Wettervorhersagen deiner Meinung nach?
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