Olfat Berro wuchs im Libanon auf und erlebte den 15 Jahre währenden Krieg von 1975 bis 1990. Diese Erfahrung zeigte ihr, wie schwierig Gesundheitsversorgung sein kann.
Sie studierte Pharmazie an der Lebanese University und machte später einen Doktorabschluss in Frankreich. 2003 begann sie bei Roche zu arbeiten, wurde 2015 Country Managerin und stieg danach zur Leiterin für den Nahen Osten auf. Sie unterstützt Programme zur Krebs-Früherkennung und fördert Bildung für Mädchen in MINT-Fächern.
Schwierige Wörter
- gesundheitsversorgung — Versorgung und Pflege bei Krankheit
- pharmazie — Studium und Arbeit mit Medikamenten
- doktorabschluss — höchster akademischer Grad nach Promotion
- krebs-früherkennung — Untersuchungen, um Krebs früh zu finden
- fördern — jemandem Hilfe oder Unterstützung gebenfördert
- mint-fach — Schulfächer: Mathe, Informatik, Naturwissenschaft, TechnikMINT-Fächern
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Warum sind Programme zur Krebs-Früherkennung wichtig?
- Möchtest du im Ausland studieren? Warum oder warum nicht?
Verwandte Artikel
Bericht fordert Reformen für Ugandas Forschung und Innovation
Ein nationaler Bericht, präsentiert am 21. Juni, fordert Reformen in Ugandas Systemen für Wissenschaft, Technologie und Innovation. Er nennt Geschlechterlücken, schwache Finanzierung und ruft zu neuen Finanzierungsmodellen und stärkerer Zusammenarbeit auf.
Mamokgethi Phakeng: Mathematikerin und Rektorin in Kapstadt
Die südafrikanische Mathematikerin Mamokgethi Phakeng erhielt 2002 als erste schwarze Frau einen Doktortitel in Mathematikdidaktik und wurde im Juli 2018 Vice-Chancellor der University of Cape Town. Sie bekam mehrere Auszeichnungen und internationale Anerkennung.
Vogelgrippe (H5N1) erreicht Milchkühe und andere Säugetiere
Seit 2022 trifft die hochpathogene Vogelgrippe Haushühner und im Frühjahr 2024 auch Milchkühe. Eine Studie fand in Mammadrüsengeweben von mehreren Tierarten Sialinsäure‑Rezeptoren, was verstärkte Überwachung und Eindämmung wichtig macht.
Reisen in Nordwest-Kamerun: gefährlich und teuer
In der Nordwestregion Kameruns haben Straßensperren und Kämpfe das Reisen riskant gemacht. Motorräder ersetzen Busse, Fahrpreise steigen stark und Familien, Märkte sowie Schulen leiden unter den höheren Transportkosten und der Gewalt.