- Gruppen in Lateinamerika nutzen künstliche Intelligenz gegen Gewalt.
- Die Systeme sollen Ungleichheiten sichtbar machen und belegen.
- Ivana Feldfeber gründete DataGénero in Lateinamerika.
- Ihr Team entwickelte AymurAI, ein Open‑Source‑Programm.
- AymurAI durchsucht Gerichtsakten nach geschlechtsbezogener Gewalt.
- Das Programm läuft auf lokalen Servern für Sicherheit.
- Seit 2021 wird AymurAI in Argentinien, Chile, Costa Rica genutzt.
- Die Datenbank enthält mehr als 10.000 Gerichtsurteile.
- Teams schützen sensible Daten und anonymisieren Adressen.
- Auch PIT und Derechos Digitales arbeiten an ähnlichen Projekten.
Schwierige Wörter
- Aktivistin — Eine Person, die für eine Sache kämpft.
- Datenzentrum — Ein Ort, wo viele Daten gespeichert werden.
- Geschlechterfragen — Themen über Männer und Frauen.
- Gewalt — Beim Menschen körperlicher Schaden oder Bedrohung.
- Ungleichheiten — Unterschiede, die unfair sind.
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Warum sind Geschlechterfragen wichtig?
- Glaubst du, dass KI solche Probleme lösen kann?
- Wie können Datenzentren helfen?
Verwandte Artikel
Ecuador: Technik gegen Wahl-Desinformation
In Ecuador organisierten Journalistinnen, Entwickler und Forschende Anfang 2024 Konferenz und Hackathon, um mit Technologie gegen Wahl-Desinformation vorzugehen. Drei Gewinnerteams erhielten Geldpreise und fachliches Mentoring, die Arbeit soll 2025 fortgesetzt werden.
Gehirnähnliches Gewebe ohne Tierstoffe hergestellt
Forscher an der University of California, Riverside erzeugten gehirnähnliches Gewebe ohne tierische Ausgangsstoffe. Das neue Gerüst aus PEG erlaubt Zellen zu wachsen und soll Forschung zu Hirnkrankheiten und Medikamententests verbessern.
Aus Vape-Kartuschen wird ein Synthesizer
Ein Team an der NYU hat weggeworfene Vape-Kartuschen in einfache elektronische Instrumente umgebaut. Die Anleitung ist frei verfügbar; das Projekt will zeigen, wie Teile und Batterien wiederverwendet werden können, um Elektroschrott zu verringern.
Soziale Medien: Folgen für Lesen und Aufmerksamkeit
Neue Forschung zeigt: Regelmäßige Nutzung sozialer Medien in der frühen Jugend hängt mit schwächeren Lese- und Wortschatzfähigkeiten sowie Aufmerksamkeitsproblemen zusammen. Forschende empfehlen, Bildschirmzeit zu begrenzen und mit Smartphones zu warten.