Jugendliche in Hongkong nutzen KI‑Chatbots zur emotionalen UnterstützungCEFR A2
18. Okt. 2025
Adaptiert nach Hong Kong Free Press, Global Voices • CC BY 3.0
Foto von Russel Bailo, Unsplash
Der Hong Kong Free Press veröffentlichte am 12. Oktober 2025 einen Bericht über Jugendliche, die KI‑Chatbots zur emotionalen Unterstützung nutzen. Der Text beschreibt junge Nutzer, App‑Entwickler und Wissenschaftler. Jessica, 13, begann nach Mobbing mit Xingye und spricht oft drei bis vier Stunden mit dem Bot. Sie sagt, sie sei etwas abhängig geworden.
Sarah, jetzt 16, fing mit etwa 13 mit Character.AI an und nutzte die App eineinhalb Jahre fast täglich. Später hörte sie auf, weil die Schule viel Arbeit machte und die Antworten sich wiederholten. Der Bericht nennt auch, dass rund 20 Prozent der weiterführenden Schülerinnen und Schüler mittlere bis schwere psychische Symptome zeigen und fast die Hälfte zögert, Hilfe zu suchen.
Schwierige Wörter
- Jugendliche — Junge Menschen, meist zwischen 13 und 19 Jahren.
- Unterstützung — Hilfe oder Beistand in schwierigen Zeiten.
- zu sprechen — Unterhaltungen zwischen Menschen.
- Mobbing — Böswillige Handlungen gegen eine Person.
- therapeuten — Fachleute für psychische Gesundheit.
- psychischen — Etwas, das den Geist oder Emotionen betrifft.
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Wie können Chatbots emotionalen Support bieten?
- Was sind die Vor- und Nachteile der Nutzung von Chatbots?
- Warum ist es wichtig, mit Menschen über Gefühle zu sprechen?
Verwandte Artikel
Generative KI verstärkt Online-Gewalt gegen Frauen in Nigeria
Seit dem Auftauchen neuer generativer KI in sozialen Medien nimmt geschlechtsspezifische Online-Gewalt in Nigeria zu. Forschende berichten über missbräuchliche Bildersynthese, bekannte Plattformen sind betroffen und Aktivistinnen schlagen Maßnahmen vor.
KI-Gerät unterstützt Autismus-Diagnosen in Missouri
Forscherinnen der University of Missouri testeten das FDA-zugelassene Gerät CanvasDx, das mit KI und Patientendaten Autismus vorhersagen kann. In einer Studie mit 80 Kindern gab es für 52 % klare Ergebnisse und frühere Diagnosen vor Ort.
Touchscreens im Auto erhöhen visuelle Belastung
Eine Studie im Fahrsimulator zeigt: Touchscreens lassen Autofahrer öfter von der Spur abkommen und machen die Bedienung langsamer. Forschende messen Blick, Handbewegungen und andere Signale und empfehlen Sensoren zur Überwachung der Aufmerksamkeit.
Studie: Single-Sein und Wohlbefinden junger Erwachsener
Eine Studie der Universität Zürich analysiert Daten von mehr als 17.000 jungen Menschen (16–29) in Deutschland und dem Vereinigten Königreich. Sie zeigt, dass langfristiges Alleinbleiben mit sinkender Lebenszufriedenheit und mehr Einsamkeit verbunden ist.