Forscher entwickelten sphärische Nukleinsäuren als Nanomedizin. Diese bestehen aus kurzen DNA‑Stücken, die um einen Goldkern sitzen. Die Präparate wurden als Tropfen in die Nasengänge von Mäusen gegeben.
Mit einem Marker, sichtbar im nahen Infrarot, verfolgten die Forschenden die Nanopartikel entlang eines Hauptnervs zum Gehirn. Die Therapie sammelte sich in Immunzellen im und nahe dem Tumor und löste Reaktionen in den Lymphknoten aus. In Kombination mit Wirkstoffen, die T‑Zellen aktivieren, beseitigten ein oder zwei Gaben die Tumore und erzeugten eine langfristige Immunität.
Schwierige Wörter
- Medizin — Eine Substanz zur Behandlung von Krankheiten.
- Tumor — Eine abnormale Gewebeansammlung im Körper.Gehirntumoren, Tumoren
- behandeln — Etwas medizinisch helfen oder heilen.behandelt
- aktivieren — Etwas aktiv machen oder in Gang setzen.aktiviert
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Wie wichtig ist Forschung für die Medizin?
- Welche Vorteile könnte eine nicht-invasive Behandlung haben?
- Wie denkst du, würden Menschen auf diese Behandlung reagieren?
Verwandte Artikel
Altersangst und schnellere biologische Alterung bei Frauen
Eine Studie fand bei Frauen einen Zusammenhang zwischen Angst vor dem Älterwerden und schnellerer biologischer Alterung. Besonders Sorgen um die eigene Gesundheit zeigten die stärkste Verbindung, weitere Forschung ist jedoch nötig.
Jugendliche in Hongkong nutzen KI‑Chatbots zur emotionalen Unterstützung
Ein Bericht vom 12. Oktober 2025 beschreibt, wie Jugendliche in Hongkong Chatbots wie Xingye und Character.AI zur emotionalen Hilfe nutzen. Experten warnen vor Risiken, Datenschutzproblemen und betonen die Bedeutung menschlicher Unterstützung.
Studie: Soziale Medien fördern illegalen Buschfleischhandel
Eine Studie in One Health warnt, dass Facebook und andere Dienste den illegalen Verkauf von Buschfleisch in Westafrika unterstützen. Das kann die Artenvielfalt bedrohen und das Risiko von Krankheiten zwischen Tieren und Menschen erhöhen.
Psychedelika können Blutfluss und Hirnaktivität entkoppeln
Forschende fanden, dass Psychedelika die übliche Verbindung zwischen neuronaler Aktivität und Durchblutung im Gehirn verändern können. Bei Mäusen und in fMRT-Daten mit Psilocybin zeigten sich gestörte durchblutungsbasierte Signale.