Künstliche Intelligenz ist inzwischen in vielen US‑Schulen präsent, und dieses Jahr kündigten Google und Microsoft bedeutende Investitionen in KI‑Schulungen für Lehrkräfte an. Schulbezirke und Unternehmen führen neue Werkzeuge und Systeme ein, um die Unterrichtsarbeit zu unterstützen.
Katie Davis von der University of Washington, Co‑Direktorin des Center for Digital Youth, untersucht, wie Technologie das Lernen junger Menschen beeinflusst. Ein von ihr geleitetes Forschungsteam interviewte 22 Lehrkräfte im Schulbezirk Aurora Public Schools in Colorado. Der Bezirk nutzt unter anderem Googles Gemini und das KI‑Tool MagicSchool zur Unterrichtsplanung.
Die Lehrkräfte reagierten gemischt: Viele begrüßten das Potenzial, Routineaufgaben zu reduzieren, andere äußerten Sorge, dass KI soziale Aspekte des Unterrichts schwächen und die Interaktion mit Schülerinnen und Schülern verändern könnte. Davis betonte außerdem die Gefahr, dass Technologien Ungleichheiten in Schulen vergrößern können. Die Studie fordert weitere Untersuchungen und eine sorgfältige Umsetzung, damit Unterricht, Arbeitsbelastung und Beziehungen langfristig geschützt bleiben.
Schwierige Wörter
- künstliche Intelligenz — Computerprogramme, die Aufgaben menschenähnlich erledigen
- lehrkraft — Person, die in einer Schule unterrichtetLehrkräfte
- unterrichtsplanung — Vorbereitung von Unterrichtsstunden und Materialien
- routineaufgabe — Wiederkehrende einfache Arbeit mit geringer KreativitätRoutineaufgaben
- interaktion — Zusammenarbeit oder Austausch zwischen Menschen
- ungleichheit — Unterschiede im Zugang oder in MöglichkeitenUngleichheiten
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Glauben Sie, dass KI im Unterricht eher Zeit spart oder die Beziehungen zu Schülern schwächt? Warum?
- Welche Routineaufgaben in der Schule könnten Ihrer Meinung nach von KI übernommen werden?
- Wie könnte man Ungleichheiten durch Technologie in Schulen vermeiden?
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