Eine retrospektive Studie zeigt, dass künstliche Intelligenz (KI) bei der Auswertung von Mammogrammen helfen kann, Frauen mit höherem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erkennen.
Untersucht wurden Daten von 123,762 Frauen im Alter zwischen 40 und 79 Jahren, die sich bei Emory Healthcare und einem weiteren großen Gesundheitssystem untersuchen ließen. Zum Zeitpunkt der Mammographien hatte keine der Frauen eine bekannte Herz-Kreislauf-Erkrankung.
Die Forschenden nutzten KI, um Brustarterienverkalkung (breast arterial calcification, BAC) zu messen und ordneten sie als nicht vorhanden, leicht, mäßig oder schwer ein. Es zeigte sich eine gestaffelte Risikoerhöhung (leicht etwa 30% höher, mäßig mehr als 70%, schwer zwei- bis dreifach). Frauen sollen Mammographieergebnisse mit dem Arzt besprechen.
Schwierige Wörter
- retrospektiv — Untersuchung mit Daten aus der Vergangenheitretrospektive
- auswertung — Genaues Prüfen von Informationen oder Daten
- künstliche intelligenz — Computerprogramme, die Aufgaben ähnlich Menschen lösenkünstliche Intelligenz (KI)
- brustarterienverkalkung — Ablagerung in den Arterien der Brust
- gestaffelt — in mehreren Stufen oder Abstufungengestaffelte
- risikoerhöhung — Erhöhung der Wahrscheinlichkeit für ein Problem
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Diskussionsfragen
- Würden Sie Ihre Mammographieergebnisse mit einem Arzt besprechen? Warum?
- Was denken Sie über den Einsatz von KI in der Medizin?
- Findet Sie es wichtig, über das Herz-Kreislauf-Risiko informiert zu werden? Warum?
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