Forscher an der ETH Zürich haben die Größe von OLED‑Pixeln stark verkleinert. Die kleinsten Pixel messen etwa 100 Nanometer, also sehr viel kleiner als bisherige Pixel.
Die Forschenden zeigten ein Logo, das aus vielen Nano‑OLEDs besteht. Jedes Pixel in diesem Logo ist ungefähr 200 Nanometer groß und das ganze Muster hat eine ähnliche Größe wie eine einzelne Zelle.
Solche Nano‑Pixel könnten in nah‑am‑Auge‑Brillen für sehr scharfe Bilder oder als winzige Lichtquellen in hochauflösenden Mikroskopen eingesetzt werden. Die Arbeit wurde in Nature Photonics veröffentlicht.
Schwierige Wörter
- nanometer — Sehr kleines Längenmaß für winzige Dinge
- verkleinern — Etwas kleiner machen oder weniger groß machenverkleinert
- pixel — Kleiner Punkt, der ein Bild auf einem Bildschirm bildetPixeln
- nano-oled — Sehr kleine organische Lichtquelle auf einem BildschirmNano‑OLEDs
- brille — Gerät, das man vor die Augen setzt zum Sehennah‑am‑Auge‑Brillen
- mikroskop — Gerät, mit dem man sehr kleine Dinge sehen kannMikroskopen
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Würdest du eine Brille mit sehr scharfen Nano‑Pixeln benutzen? Warum oder warum nicht?
- Findest du es wichtig, dass Forscher sehr kleine Technik bauen? Warum?
- Welche Vorteile könnten sehr kleine Lichtquellen in einem Mikroskop haben?
Verwandte Artikel
Computerspiele stärken das Gehirn nach Hirnverletzung
Eine Studie zeigt: Computerbasierte kognitive Spiele können bei Menschen mit chronischer traumatischer Hirnverletzung die Gehirnstruktur verändern und Denkfähigkeiten verbessern. Messungen der Neuroplastizität und Tests zur Verarbeitungsgeschwindigkeit, Aufmerksamkeit und zum Arbeitsgedächtnis zeigten positive Effekte.
KI-Gerät unterstützt Autismus-Diagnosen in Missouri
Forscherinnen der University of Missouri testeten das FDA-zugelassene Gerät CanvasDx, das mit KI und Patientendaten Autismus vorhersagen kann. In einer Studie mit 80 Kindern gab es für 52 % klare Ergebnisse und frühere Diagnosen vor Ort.
Holzratten sind gegen Klapperschlangen‑Gift resistent
Neue Forschung zeigt, dass Holzratten durch eine Genveränderung gegen Klapperschlangen‑Gift geschützt sind. Forscher fanden viele Kopien des Gens SERPINA3, deren Proteine Teile des Gifts binden und dessen Wirkung blockieren können.
Künstliche Intelligenz an US-Grenzen und Risiken
In den USA wird KI bei Grenzkontrollen und in der Einwanderungsdurchsetzung eingesetzt. Menschenrechtsgruppen warnen vor rassistischer Diskriminierung und fordern Transparenz, Opt-out-Möglichkeiten sowie ein Ende diskriminierender Anwendungen.
KI in Mammogrammen zeigt Hinweise auf Herzrisiko
Eine retrospektive Studie fand, dass KI-gestützte Auswertung von Mammogrammen Kalk in Brustarterien erkennen kann. Die Befunde korrelieren mit einem höheren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und wurden in einer großen Patientengruppe untersucht.