Forscher der Global Burden of Crop Loss (GBCL) warnen, dass Ernteverluste in Afrika wegen Klimaschocks, Schädlingen und Krankheiten zunehmen. Diese Folgen mindern Erträge, senken Einkommen von Bäuerinnen und Bauern und beeinflussen nationale Vorräte sowie Rohstoffmärkte.
Im westkenianischen Kimilili baut die Kleinbäuerin Salome Kibunde fünf Hektar und versorgt neun Personen. 2025 erlaubte der Regen im März die Aussaat, verschwand dann fast zwei Wochen im April und störte die Keimung. Zu hohe Niederschläge ließen Mais verrotten, und ihre Verluste stiegen von zwei Säcken auf etwa sechs Säcke. In Nigeria nehmen Überschwemmungen und hohe Betriebskosten zu, viele Landwirtinnen und Landwirte bleiben, weil es kaum Alternativen gibt.
Schwierige Wörter
- ernteverlust — weniger Feldfrüchte, die von Feldern kommenErnteverluste
- klimaschock — starke, plötzliche Veränderung des WettersKlimaschocks
- schädling — Tier oder Insekt, das Pflanzen schädigtSchädlingen
- keimung — Beginn des Wachstums eines Samens
- niederschlag — Regen, Schnee oder Hagel aus der LuftNiederschläge
- vorrat — Gespeicherte Lebensmittel oder Waren für späterVorräte
- rohstoffmarkt — Ort oder System für Handel mit GrundstoffenRohstoffmärkte
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Diskussionsfragen
- Warum sinken laut Text die Einkommen von Bäuerinnen und Bauern?
- Wie wirkt sich ein Anstieg der Verluste von zwei auf sechs Säcke auf eine Familie aus?
- Warum bleiben viele Landwirtinnen und Landwirte in Nigeria trotz Problemen auf dem Land?
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