Safranbauern in der kaschmirischen Himalaya-Region stehen durch das andauernde El Nino vor erhöhtem Trockenrisiko. Safran ist stark vom Regen und von Schnee abhängig, und Änderungen bei beiden beeinflussen Ernteerträge und das Einkommen Tausender Familien direkt.
Mukhtar Ahmad, Direktor für Meteorologie in Srinagar, warnte, dass ein unterdurchschnittlicher Januar zu dürrähnlichen Zuständen in vielen Teilen Kaschmirs führen könne. Er sagte zudem, dass drei bis vier starke Schneefälle nötig seien, um das Defizit von November und Dezember auszugleichen. Die Weltmeteorologische Organisation erwartet, dass das El Nino mindestens bis April 2024 andauert und bemerkte ungewöhnlich hohe Land- und Meerestemperaturen seit Juni.
Agrarökonominnen berichten von schweren Verlusten; Bauern verlieren in einer Saison teilweise bis zu 70 Prozent ihrer Ernte. Vorgeschlagene Maßnahmen sind bessere Datenerhebung, Wasserspeicherung, Hochwasserschutz und gestärkte Frühwarnsysteme.
Schwierige Wörter
- trockenrisiko — Gefahr durch zu wenig Regen oder Schnee
- ernteertrag — Menge der geernteten Pflanzen oder ProdukteErnteerträge
- dürrähnlich — ähnlich wie eine Dürre, sehr trockendürrähnlichen
- defizit — Fehlende Menge im Vergleich zum Gewöhnlichen
- wasserspeicherung — Aufbewahrung von Wasser für spätere Nutzung
- hochwasserschutz — Maßnahmen gegen Überschwemmungen und Schäden
- frühwarnsystem — Technik oder Dienst, der früh Gefahren meldetFrühwarnsysteme
- agrarökonomin — Wissenschaftlerin, die Wirtschaft in der Landwirtschaft studiertAgrarökonominnen
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Welche der vorgeschlagenen Maßnahmen, zum Beispiel Wasserspeicherung oder Frühwarnsysteme, fänden Sie in Ihrer Region nützlich? Warum?
- Wie würden sich geringere Schneefälle auf das Einkommen von Familien in Bergregionen auswirken?
- Was könnten Bauern kurzfristig tun, um Ernteverluste durch Trockenheit zu vermindern?
Verwandte Artikel
Bessere Überwachung für Mensch, Tier und Umwelt in Afrika
Experten fordern integrierte Überwachungssysteme, die menschliche Gesundheit, Nutztierhaltung und Umwelt verbinden. Eine Studie unter Leitung von CABI zeigte: Das Hauptproblem ist der schlechte Informationsfluss zwischen Sektoren, nicht der Mangel an Daten.
Kürzungen der Auslandshilfe 2025 bedrohen Gesundheit weltweit
Im Jahr 2025 führten weitreichende Kürzungen der internationalen Hilfe zu Störungen von Gesundheits- und Hilfsdiensten. Die USA setzten am 20. January fast alle Auslandshilfeverträge aus und schlossen USAID; mehrere Länder kürzten ebenfalls ihre Hilfe.