Indigene Landrechte und Klimaanpassung auf COP30CEFR B1
26. Nov. 2025
Adaptiert nach Liam Anderson, Global Voices • CC BY 3.0
Foto von Daniel Granja, Unsplash
Die COP30 fand vom 10. bis 21. November 2025 in Belém (Pará) statt. Auf einer Debatte in der Blue Zone sagte Sineia Do Vale am 12. November, dass die Sicherung der Landrechte indigener Völker ein erster Schritt zu wirksamer Klimapolitik sei. Sie betonte, dass traditionelles Wissen indigener Gemeinschaften mit wissenschaftlicher Forschung kombiniert werden müsse, um Lösungen zu entwickeln.
Do Vale sprach an diesem Tag in mehreren Funktionen: als Klimawissenschaftlerin, Ko-Präsidentin des Indigenen Kaukusses, offizielle Vertreterin indigener Völker für die COP30-Präsidentschaft und als Koordinatorin der DGTAMC des Indigenen Rates von Roraima. Sie arbeitet seit über 30 Jahren mit indigenem Wissen, um den Amazonas gegen Extremwetter zu schützen.
Sie nannte natürliche Indikatoren wie Vogelgesang, Pflanz- und Erntezyklen und das Verhalten der Pflanze namens aninga. Als Beispiel für drastische Veränderungen nannte sie Roraima: 2024 betrafen Brände 80 Prozent der Zone. Zwischen dem 1. und 23. Februar 2024 registrierte das Inpe 1.692 Brandausbrüche, gegenüber 1.347 im Februar 2007, ein Anstieg von 449 Prozent. Do Vale forderte Finanzierung, damit indigene Anpassungsarbeit nicht länger freiwillig bleibt.
Ana Paula Wapichana beschrieb ihre Arbeit zur Feuerprävention mit Gemeinschaftsbrigaden und Techniken für kontrollierte Brände in der Landwirtschaft. Indigene Delegierte vertreten auf COP30 auch Völker, die nicht teilnehmen konnten.
Schwierige Wörter
- Resilienz — Fähigkeit, sich an Veränderungen anzupassen.
- Anpassungsstrategien — Pläne, um sich an neue Bedingungen anzupassen.
- perspektiven — Sichtweisen oder Ansichten zu einem Thema.
- nachhaltige — Lösungen, die die Umwelt langfristig schonen.
- indigene — Ursprüngliche Bevölkerungsgruppen eines Gebietes.indigener
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Diskussionsfragen
- Wie können indigene Perspektiven die Klimapolitik verbessern?
- Was sind weitere Vorteile von traditionellem Wissen?
- Wie wichtig ist die Verbindung zur Natur für die Resilienz?
- Welche Herausforderungen stehen indigenen Gemeinschaften gegenüber?
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