In vielen Sägewerken fallen große Mengen Sägespäne an, die meist verbrannt werden. Ein Forschungsteam an der ETH Zurich und bei Empa hat ein Verfahren entwickelt, um Sägespäne in einen recycelbaren Werkstoff zu verwandeln. Der Werkstoff nutzt Struvit, ein kristallines Ammonium‑Magnesium‑Phosphat, das als Brandschutzstoff wirkt.
Die Forschenden verwenden ein Enzym aus Wassermelonenkernen, das die Bildung großer Struvit‑Kristalle steuert. Die Mischung aus Sägespänen und Struvit wird gepresst und bei Raumtemperatur getrocknet. Das Ergebnis ist ein feuerbeständiger, stabiler Werkstoff, der sich für Innenausbauten eignet und sich später recyceln lässt.
Schwierige Wörter
- sägespäne — kleine Holzstücke nach dem Sägen
- werkstoff — Material, das man für Produkte verwendet
- recycelbar — kann nach Gebrauch wiederverwendet werdenrecycelbaren
- struvit — ein kristalliner Stoff mit Ammonium und MagnesiumStruvit‑Kristalle
- enzym — ein Eiweißstoff, der chemische Reaktionen steuert
- brandschutzstoff — Material, das Feuer langsamer macht oder stoppt
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Diskussionsfragen
- Wie werden Sägespäne in vielen Sägewerken meist entsorgt?
- Würdest du Innenausbauten aus diesem feuerbeständigen Werkstoff mögen? Warum oder warum nicht?
- Findest du es wichtig, dass der Werkstoff recycelbar ist? Warum?
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