- Wissenschaftler messen elektrische Wellen im Gehirn vieler Menschen.
- Diese Wellen ändern sich beim Bilden neuer Erinnerungen.
- Patientinnen und Patienten machten während des Krankenhausaufenthalts verschiedene Aufgaben.
- Eine Aufgabe hieß "Schatzsuche" und testete das Raumgedächtnis.
- Dabei fuhren Menschen in einer virtuellen Umgebung und merkten Orte.
- In einer anderen Aufgabe lernten sie Reihen von englischen Buchstaben.
- Die Wellen bildeten Linien, Spiralen, Quellen und Senken im Gehirn.
- Forscher konnten aus den Mustern oft das Verhalten der Personen sehen.
Schwierige Wörter
- messen — etwas mit einem Gerät prüfen oder bestimmen
- gehirn — Organ im Kopf, das Denken und Erinnern macht
- erinnerung — Vorstellung von etwas, das man erlebt hatErinnerungen
- virtuelle umgebung — künstliche, digitale Welt auf einem Bildschirmvirtuellen Umgebung
- raumgedächtnis — Gedächtnis für Orte und Wege
- spirale — runde Linie, die sich kreisförmig nach innen drehtSpiralen
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Hast du ein gutes Gedächtnis für Orte?
- Warst du schon in einer virtuellen Umgebung?
- Lernst du gern Reihen von Buchstaben?
Verwandte Artikel
Nadelloses Sprühnebelgerät bringt Antibiotika in Wunden
Forscher der University of Missouri beschreiben ein nadelloses Sprühnebelgerät, das Reserveantibiotika wie Vancomycin direkt in infiziertes Gewebe bringt. Ziel ist, resistente Infektionen zu bekämpfen und Organschäden bei der Behandlung zu verringern.
Locus coeruleus hilft beim Wechseln von Regeln
Forscher der UC Riverside fanden einen Hirnkreis im locus coeruleus, der beim Aufgeben alter Strategien und Annehmen neuer hilft. In Mäusen störte eine Unterdrückung des LC das Lernen; die Ergebnisse haben Folgen für Alter und Alzheimer.
Wie Stress und Cortisol emotionale Erinnerungen stärken
Eine Studie von Forschenden an Yale zeigt: Das Hormon Cortisol verändert Gehirnnetzwerke und hilft, emotionale Erlebnisse besser ins Langzeitgedächtnis zu speichern. Teilnehmende sahen Bilder, nahmen Hydrocortison oder Placebo und wurden im fMRI gescannt.
Psychedelika können Blutfluss und Hirnaktivität entkoppeln
Forschende fanden, dass Psychedelika die übliche Verbindung zwischen neuronaler Aktivität und Durchblutung im Gehirn verändern können. Bei Mäusen und in fMRT-Daten mit Psilocybin zeigten sich gestörte durchblutungsbasierte Signale.