Im April und Mai beantworteten mehr als 2.000 Personen in den USA Fragen zur künstlichen Intelligenz. Die Antworten zeigen eine geteilte Stimmung: ungefähr ein Drittel positiv, ein Drittel negativ und ein Drittel mit gemischten Gefühlen.
Tägliche Nutzer sind deutlich positiver (80%), während Menschen, die KI nur ein paar Mal ausprobiert haben, nur 24% positiv sind. Jüngere Erwachsene sind positiver (41% bei 18–29 Jahren, 18% bei 60+). Viele Befragte wollen ein Recht auf einen Menschen in wichtigen Situationen und bevorzugen menschlichen Kontakt bei medizinischer Versorgung, Gerichtsverfahren und Bildung.
Es gibt starke Unterstützung für Regeln: die Mehrheit will informiert werden, ein Verbot für die Nutzung von Gesichtern und Stimmen und Kennzeichnungen für KI-Bilder und -Videos.
Schwierige Wörter
- künstliche Intelligenz — Computerprogramme, die selbst lernen und handelnkünstlichen Intelligenz
- nutzer — Person, die eine Sache benutzt
- befragte — Person, die in einer Umfrage antwortet
- Nutzung — Gebrauch oder Anwendung von etwas
- Verbot — Regel, die etwas nicht erlaubt
- Kennzeichnung — Zeichen oder Hinweis, was etwas istKennzeichnungen
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Würdest du in wichtigen Situationen lieber mit einem Menschen sprechen oder mit KI? Warum?
- Welche Regel gegen die Nutzung von Gesichtern und Stimmen findest du wichtig? Erkläre kurz.
Verwandte Artikel
Warum Spitzenfirmen Talente ausbilden und später gehen lassen
Eine Studie in der American Economic Review erklärt, wie Elitefirmen besonders talentierte Menschen anstellen, intensiv ausbilden und später selektiv entlassen. So signalisieren Firmen Talent und steigern ihren Gewinn, sagen die Forschenden.
Forscher entdecken Schwachstellen bei Passwortmanagern
Forscher der ETH Zürich untersuchten cloudbasierte Passwortmanager und fanden mehrere Angriffe, mit denen Angreifer Passwörter einsehen oder ändern können. Sie empfahlen Updates, Transparenz und End‑to‑End‑Verschlüsselung. Quelle: ETH Zurich.
TikTok‑Spenden in Addis Abeba: Geld und Vorwürfe
Ein TikTok‑Video aus Addis Abeba zeigte einen Mann namens Tamru und löste Spenden aus. Tausende Dollar flossen auf Konten, doch Versprechen über den Kauf eines Bajaj blieben umstritten, und anonym auftretende Organisatoren stehen in der Kritik.