Die Studie rekrutierte 422 schwarze Frauen im Alter von 30–46 Jahren. Die Teilnehmerinnen beantworteten Fragen zu Erfahrungen mit der Polizei, zu Ängsten vor eigenen Begegnungen und zu Befürchtungen über mögliche Kontakte ihrer Kinder.
Die Forschenden teilten die Frauen in drei Gruppen nach Kinder‑Wachsamkeit und persönlicher Exposition ein. Gemessen wurde die Intima‑Media‑Dicke der Halsschlagader (IMT) mit Ultraschall. Größere IMT‑Werte deuten auf ein erhöhtes Risiko für Herz‑Kreislauf‑Probleme hin. Die Ergebnisse zeigen, dass Sorge um Kinder mit dickeren IMT‑Werten verbunden war, auch wenn Frauen keine eigene Polizeibelästigung erlebt hatten. Die Analyse berücksichtigte Alter und Einkommen. Die Studie kann nur Zusammenhänge, nicht Ursachen, belegen.
Schwierige Wörter
- rekrutieren — Teilnehmer für eine Studie auswählen oder gewinnenrekrutierte
- Befürchtung — Angst oder Sorge vor etwas ZukünftigemBefürchtungen
- Wachsamkeit — Aufmerksamkeit und Vorsicht gegenüber GefahrenKinder‑Wachsamkeit
- Exposition — Ausgesetztsein gegenüber einer Situation oder Person
- Halsschlagader — große Arterie im Hals, Blutgefäß zum Gehirn
- Intima‑Media‑Dicke — Dicke der Gefäßwand, gemessen mit Ultraschall
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Haben Sie schon einmal Sorgen wegen der Sicherheit Ihrer Kinder gehabt? Erzählen Sie kurz.
- Wie kann Sorge um Kinder die Gesundheit einer Person beeinflussen?
- Was hilft Ihrer Meinung nach Menschen, die viel Sorge um ihre Kinder haben?
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