Forscher testeten an der Küste von Patagonien in Argentinien eine neue Methode. Es war eine Pilotstudie, die in einer Fachzeitschrift veröffentlicht wurde. Kleine Silikon‑Probennehmer wurden an Pinguinen angebracht.
Während der Brutsaisons 2022–24 statteten Wissenschaftler der University of California, Davis 54 Magellanpinguine mit passiven Silikon‑Probennehmern aus. Die Bänder legten sie schonend um die Beine und ließen sie mehrere Tage tragen. Danach schickten sie die Geräte zur Analyse an die University at Buffalo.
In mehr als 90% der Proben fanden die Forscher PFAS, sogenannte Ewigkeitschemikalien. Es gab ältere PFAS und neuere Ersatzstoffe wie GenX. Die Methode ist wenig invasiv und kann helfen, Verschmutzungsquellen in schwer zugänglichen Gewässern zu finden.
Schwierige Wörter
- pilotstudie — kleine wissenschaftliche Studie zum Testen
- probennehmer — Gerät, das Proben von Tieren nimmtSilikon‑Probennehmer, Silikon‑Probennehmern
- magellanpinguin — eine Pinguinart, die an Küsten lebtMagellanpinguine
- brutsaison — Zeit, in der Vögel Eier legen und brütenBrutsaisons
- ewigkeitschemikalie — Chemikalie, die lange in Umwelt bleibtEwigkeitschemikalien
- invasiv — so, dass es Tiere kaum verletzt oder stört
- verschmutzungsquelle — Ort oder Grund, wo Verschmutzung entstehtVerschmutzungsquellen
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Diskussionsfragen
- Findest du es gut, dass Forscher Pinguine für Proben benutzen? Warum oder warum nicht?
- Hast du schon einmal Tiere am Meer gesehen? Beschreibe kurz.
- Würdest du an einer Studie wie dieser teilnehmen, wenn du die Wahl hättest? Warum?
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