Ein neues Video beschäftigt sich mit Sehverlust und der Frage, ob verlorenes Sehvermögen wiederhergestellt werden kann. Juliette McGregor, Assistenzprofessorin für Augenheilkunde am University of Rochester Medical Center, erklärt im Video gängige Missverständnisse über Blindheit.
McGregor rät, Blindheit als ein Spektrum von Beeinträchtigungen zu sehen. Das Erleben hängt davon ab, welche Struktur im Auge oder im Gehirn betroffen ist, wie stark die Schädigung ist und wie gut die Person sich anpasst.
In vielen Fällen gibt es Behandlungen, die weiteren Sehverlust verringern oder verhindern. Bei anderen Erkrankungen sind die medizinischen Optionen begrenzt. Dann helfen oft Hilfsgeräte und Trainings für den Alltag. Forschung an der Universität untersucht Ursachen und mögliche neue Therapien.
Schwierige Wörter
- wiederherstellen — etwas wieder in den vorherigen Zustand bringenwiederhergestellt
- sehverlust — Verlust von Sehkraft oder Sicht
- missverständnis — falsche Idee über eine Sache oder PersonMissverständnisse
- spektrum — Reihe von verschiedenen Zuständen oder Möglichkeiten
- beeinträchtigung — eine Einschränkung der normalen Funktion oder FähigkeitBeeinträchtigungen
- hilfsgerät — Gerät, das Menschen im Alltag unterstütztHilfsgeräte
Tipp: Fahre über markierte Wörter oder tippe darauf, um kurze Definitionen zu sehen – während du liest oder zuhörst.
Diskussionsfragen
- Glauben Sie, verlorenes Sehvermögen kann immer wiederhergestellt werden? Warum?
- Welche Hilfen im Alltag wären für Sie wichtig, wenn Sie schlecht sehen würden?
Verwandte Artikel
Erklärbare KI hilft Medizinstudierenden beim Nähen von Inzisionen
Forscherinnen und Forscher der Johns Hopkins University entwickelten eine erklärbare KI, die Medizinstudierende beim Nähen (Suturing) anleitet und sofortes, personalisiertes Feedback per Textnachricht liefert. Eine kleine Studie mit 12 Studierenden zeigte unterschiedliche Lernfortschritte.
Neue inhalierbare Behandlung gegen Tuberkulose
Forscher entwickelten ein inhalierbares Nanopartikelsystem, das das Antibiotikum Rifampicin direkt in die Lunge bringt. In Tierversuchen blieb das Medikament länger in der Lunge und könnte die Behandlung vereinfachen und Nebenwirkungen verringern.
Medikamente gegen Parkinson können Darmbakterien verändern
Neue Forschung zeigt: Bestimmte Zusatzmedikamente für Parkinson verändern das Darmmikrobiom und können dadurch die Wirkung von Levodopa verringern. Die Studie nennt einen Zweischritt‑Mechanismus und empfiehlt weitere Untersuchungen.
Präzisere Basen-Editoren könnten Mukoviszidose helfen
Forscher verfeinerten einen Basen-Editor, damit er weniger unbeabsichtigte DNA-Änderungen macht. In Zelltests sank die Zahl der Nebenänderungen stark; die Methode könnte später bestimmte Mukoviszidose-Varianten besser behandeln, ist aber noch präklinisch.